Thomas Schmidt/asl

Zwei-Jahres-Plan vorfristig erfüllt

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Wer hätte das im Sommer 2020 gedacht? Ein zusammengewürfelter Haufen bildete die neue Dynamo-Mannschaft, nur wenige der gerade abgestiegenen Profis wollten oder sollten bleiben. Die Schwarz-Gelben selbst stellten einen Zwei-Jahres-Plan auf, in dem die Rückkehr ins deutsche Fußball-Unterhaus erst 2022 auf der Agenda stand.

Nach einer Achterbahnfahrt mit zwei Tälern in Herbst und Frühjahr sind die Dresdner schon zehn Monate nach dem Neustart obenauf und stehen entgegen des Planes kurz vor dem direkten  Wiederaufstieg. Das ist in den letzten zehn Jahren nur zwei Mannschaften gelungen. Wer sind die Väter des Erfolges?

Sport-Geschäftsführer Ralf Becker hat bewiesen, dass seine erfolgreiche Arbeit bei Holstein Kiel kein  Zufalls-Produkt war, er neue Mannschaften, bestehend aus Erfahrung und Unbekümmertheit, zusammenstellen kann. Markus Kauczynski hat das auf dem Trainingsplatz umgesetzt, die  Rohdiamanten geschliffen und die Puzzleteile verbunden. Und Alexander Schmidt, der das schlingernde Dynamo-Schiff wieder auf Kurs gebracht hat. Nachdem in den Wochen vor seiner Übernahme die  Dynamo-Null vorn stand, steht sie seitdem hinten. Und nicht zuletzt die Spieler selbst. Etliche, die woanders nicht zum Zug gekommen waren, konnten sich in Dresden entfalten.Die meisten Talente rechtfertigten langfristige Vertragsabschlüsse mit Leistungen auf dem Platz.

Podcast

Im aktuellen Podcast »Schmidtis Overtime«: Ein Heimsieg beim Dresdner Aufgalopp

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.