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Zimmis Einwurf – Neuer Lehrer und alte Lehren

Schau an, die Dresdner Dynamos können es also doch noch. Logisch, werden viele denken. Immer wenn ein neuer Lehrer kommt, will sich doch keiner hängen lassen. Zumindest war das früher in der Schule so. Wer genau auf die Worte von Maik Walpurgis hörte, wusste Bescheid. Er hat in sehr vielen Gesprächen vor allem die für das Auswärtsspiel in Regensburg wichtige Taktik angesprochen. Und die lautete klipp und klar: Nicht schön spielen, sondern lieber erfolgreich. Dazu kam eine ordentliche Zweikampfführung und auch ein wenig Spielglück. Wehe dem, in der Anfangsphase wäre den Regensburgern ein Tor gelungen. So aber merkte jeder nach Aosmans Führungstor die langsam wachsende Brust bei den Dresdnern. Ganz wichtig für den Kopf war aber die Erkenntnis der Spieler. Die wussten sehr wohl, dass mit den drei Punkten in der Oberpfalz lediglich für Ruhe gesorgt wurde. Im nervösen Umfeld der Schwarz-Gelben.

Die beiden anderen Dresdner Zweitligisten, die Handballer und die Eishockeyspieler schauen derweil etwas verdutzt aus der Wäsche. Während die Kufencracks in ihren Auftaktpartien regelrecht Prügel bezogen, krallten sich die Handballer wenigstens einen Punkt. Vor allerdings nur 1.100 Zuschauern. 1.000 mehr saßen daneben in der Eishalle. Da bleiben beide Vereine halt stur. Bei etwas gutem Willen muss man nicht wirklich zeitgleich die Kellen kreuzen und den Ball anwerfen.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<

 

 

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Kita-Neubau vollendet »Bildungscampus« Prausitz

Prausitz. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten mithelfen. Finanzierung gesichert Bis dahin soll der ebenerdige Bau mit vier Gruppenräumen, Garderoben, Wirtschafts- und Funktionsräumen, Büros und Waschräumen sowie zusätzlich mit einem Ausgleichsgruppenraum fertig gebaut sein. Dafür muss die Gemeinde 400.076 Euro investieren. Der Landkreis gibt 204.000 Euro dazu und der Bund trägt die Hauptlast des Ersatzneubaus mit 2,04 Millionen Euro. Die Pläne für den dringend nötigen Neubau sind bereits seit 2016 im Gespräch. Da wurde auch der Platz auf dem gemeindeeigenen ehemaligen Schulgelände für den neuen Kindergarten ausgewählt.  Bürgermeister Conrad Seifert spricht in diesem Zusammenhang immer anerkennend vom »Bildungscampus« Prausitz und kann dies nun mit noch mehr Überzeugung tun. Kita-Chefin Katja Schröter ist froh, dass am Standort die Mädchen und Jungen von einem Jahr in der Krippe bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden können. Damit ist der Gemeinde ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gemeinde im ländlichen Raum gelungen. Die kurzen Wege zwischen Schule, Kita und Krippe, die Nähe zur Natur und zum Ortszentrum überzeugen viele Familien, ihren Lebensmittelpunkt in der Gemeinde zu finden. Auch für die Erzieher werden sich die Arbeitsbedingungen verbessern und sie können die Arbeit mit den Jüngsten noch entspannter und angenehmer gestalten. »Bei der Raumgestaltung und -anordnung wurden nicht nur die Erzieher mit einbezogen, auch die Kinder durften ihre Wünsche äußern und wurden nach ihrer Meinung gefragt«, erklärt die Kita-Leiterin. Weg für weitere Entwicklungen Landrat Ralf Hänsel nennt die Bauentscheidung eine kluge Infrastrukturentwicklung und bewundert die stabile Einwohnerzahl der Gemeinde, die sicher auch an den positiven Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder liegt. Hilfe dabei kam auch aus dem Landratsamt. Immerhin hatte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages den Neubau als besonders dringlich bewertet und so den Zuschuss ermöglicht. Damit wird für die Gemeinde ein Generationenkomplex Wirklichkeit. Als nächstes Projekt soll eventuell über eine Möglichkeit für eine Zusammenkunft für die ältere Bevölkerung nachgedacht werden. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten…

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