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"Winter Derby Dresden" 2.0

Dresden. HOCKEY OPEN AIR 2020: Zwei Spiele, vier Teams & jede Menge Emotionen / Online-Vorverkauf startete am 4. Juni

 Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2016 feiert das WINTER DERBY unter dem Namen HOCKEY OPEN AIR 2020 am Samstag, 4. Januar 2020 eine Neuauflage. Doch neben dem Derby-Klassiker Dresdner Eislöwen gegen Lausitzer Füchse dürfen sich die Besucher in diesem Jahr mit dem Extraliga-Duell zwischen dem HC VERVA Litvínov und Sparta Prag bereits am Event-Nachmittag über eine weitere hochklassige Partie freuen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm rundet das Eishockey-Erlebnis ab.

Der Vorverkauf für das HOCKEY OPEN AIR 2020 startete am heutigen Dienstag, 4. Juni, 15 Uhr, zunächst online über die Website www.hockeyopenair.com sowie am Mittwoch, 5. Juni, 9 Uhr, an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Tickets für das mehrstündige Event gibt es schon zum Preis von 24,90 Euro.

GRANDIOSE STIMMUNG & HOHE QUALITÄT

Im Januar 2020 präsentiert sich die tschechische Extraliga erstmals in ihrer Geschichte im Ausland. Eishockey aus dem Land des 12-fachen Weltmeisters Tschechien weiß zu überzeugen. Spiele zwischen Litvínov und Sparta Prag zählen dabei zu den traditionsreichsten Aufeinandertreffen der Klasse. Kein Wunder, gehören beide Klubs doch zu den drei Vereinen, welche die tschechische Top-Liga noch nie als Absteiger verlassen mussten. Mehr als 200 Duelle haben Litvínov und Prag gegeneinander bestritten - immer verbunden mit jeder Menge Emotionen und vollen Arenen.

DERBY-KLASSIKER DER DEL2

Aufeinandertreffen der Dresdner Eislöwen und der Lausitzer Füchse sind ein Garant für volle Arenen. Kein Wunder, emotionalisiert, polarisiert und begeistert das Derby doch schon seit Jahrzehnten Aktive wie Zuschauer auf eine ganz besondere Art und Weise. Es ist die besondere Geschichte, es sind die vielen Erinnerungen aus unzähligen Begegnungen, welche auf den Traversen nach wie vor bei Jung und Alt für Gesprächsstoff sorgen. Keine Partie vergeht dabei ohne einen verrückten Treffer, eine überraschende Begebenheit oder eine kuriose Entscheidung.

STIMMEN ZUM HOCKEY OPEN AIR 2020

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: "Das WINTER DERBY 2016 in Dresden war bereits ein voller Erfolg und ein absolutes Highlight.  Das HOCKEY OPEN AIR 2020 wird dieses überbieten. Vor 30.000 Zuschauern in einer exzellenten Umgebung wird es zwei hochklassige Spiele geben. Litvínov und  Sparta Prag verlegen ihr Liga-Spiel in die sächsische Landeshauptstadt - eine Premiere für unseren Eishockeysport. Das Derby zwischen Dresden und Weißwasser ist ohnehin ein packendes Duell und immer eines der Highlights unserer DEL2-Saison. Das wird definitiv ein Fest des Eishockeys!"

Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns unglaublich darauf, den Zuschauern ein erstklassiges Event mit mehreren Höhepunkten bieten zu können. Der Eishockey-Sport bekommt in Dresden ein weiteres Mal die Möglichkeit, sich auf einer großen Bühne zu präsentieren. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Partnern bedanken, die mit ihrem Engagement und ihrem Entgegenkommen eine Umsetzung des HOCKEY OPEN AIR 2020 im Rudolf-Harbig-Stadion ermöglichen!“

Eva Wagner, Geschäftsführerin Eislöwen Event GmbH: „Immer wieder haben wir in den letzten Jahren über eine mögliche Neuauflage des erfolgreichen WINTER DERBY 016 diskutiert. Eine einfache Wiederholung kam für uns jedoch nicht in Frage. Wir haben nach einer Idee gesucht, die das alte Konzept um eine Besonderheit ergänzt. Es freut uns sehr, dass unsere Idee in der tschechischen Extraliga sofort auf großes Interesse gestoßen ist. In den nächsten Wochen gilt es, die Gespräche zum Rahmenprogramm zu finalisieren.“

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Goldschakal tappt in Fotofalle

Görlitz. Zum ersten Mal ist in Sachsen ein Goldschakal nachgewiesen worden. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mit. Das Tier war bereits am 30. März auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz im Landkreis Görlitz in eine Fotofalle gegangen. Jetzt liegt die offizielle Bestätigung vor, dass es sich um einen Goldschakal handelt.  Als Goldschakal identifiziert wurde das Tier vom LUPUS Institut, das im Auftrag des LfULG das Wolfsmonitoring in Sachsen durchführt. Durch Vergleichsaufnahmen vom gleichen Kamerastandort sei gut zu erkennen gewesen, dass das fotografierte Tier größer als ein Rotfuchs und kleiner als ein Wolf ist. Von der Gestalt her ist die Zuordnung zum Goldschakal sicher. Seitdem gibt es keine weiteren Hinweise auf die Anwesenheit des Tieres. Die anpassungsfähige Art besiedelt bevorzugt verbuschtes und feuchtes Gelände mit Versteckmöglichkeiten, bewohnt jedoch auch andere Lebensräume. Auf dem „Speisezettel“ des Goldschakals stehen vorwiegend kleinere Säugetiere wie Wühlmäuse und Ratten, aber auch Früchte und Aas. Das scheue Tier stellt keine Gefahr für den Menschen dar, kann jedoch ähnlich wie ein Fuchs auch ungeschützte kleinere Nutztiere töten.  Der Goldschakal ist eine besonders geschützte Tierart und im Anhang V der Europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gelistet. Zukünftig sollen Hinweise auf den Goldschakal aufmerksam geprüft und dokumentiert werden. Das Landesumweltamt bittet die Bevölkerung, Aufnahmen aus Wildkameras, die auf den Goldschakal schließen lassen, zur Dokumentation in der Artdatenbank Sachsen zu übermitteln: E-Mail: DB-Arten.LfULG@smul.sachsen.de Homepage: https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/8048.htm Hintergrund Der Goldschakal (Canis aureus) gehört, ebenso wie Fuchs und Wolf, zur Familie der Hundeartigen. Besonders die Unterscheidung vom Wolf bedarf eines geschulten Blickes. Farblich ähnelt er dem Wolf, mit einem Einschlag ins Rötliche und einem deutlichen, hellen Kehlfleck. Insgesamt wirkt das Tier kurzbeiniger als ein Wolf. Die Schnauze ist spitzer und zierlicher als die des Wolfes. Vom Fuchs ist das Tier durch seine gedrungenere Gestalt und einen deutlich kürzeren Schwanz mit schwarzer Spitze zu unterscheiden. In Europa kommt der Goldschakal seit alters auf dem Balkan vor. Dort wurde er verfolgt und fast ausgerottet. Durch Schutzmaßnahmen erholten sich die Bestände allmählich. Besonders seit den 1960er Jahren kam es neben Vorstößen einzelner Tiere auch zu festen Ansiedlungen von Familien bis weit nach Nordwesten. Der Goldschakal siedelte sich von Bulgarien aus in Rumänien und Serbien und später in Italien, Slowenien, Österreich, Ungarn und der Slowakei wieder an. In Tschechien vermehrte sich der Goldschakal im Jahr 2018 erstmals in der Nähe von Prag auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz.  In Deutschland wurden seit 1996 einzelne Goldschakale nachgewiesen. Im Süden Brandenburgs hielt sich ein Tier zwischen 1996 und 1998 in der Braunkohlefolgelandschaft auf. Weitere Nachweise liegen aus Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vor. Einige dieser Tiere haben Sachsen sicherlich unerkannt durchquert. Zum ersten Mal ist in Sachsen ein Goldschakal nachgewiesen worden. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mit. Das Tier war bereits am 30. März auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz im…

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