Carola Pönisch

Werft Laubegast: Richert Group ist neuer Eigentümer

Dresden. Die in Berlin und Dresden ansässige Immobiliengruppe übernimmt das Grundstück der Werft Laubegast.

Die denkmalgeschützte Anlage, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert reichen, verfügt über eine Nutzfläche von ca. 5.000 qm und eine Grundstücksgröße von 33.761 m². Das Grundstück wird von der zukünftigen Objektgesellschaft „Werft Laubegast GmbH" gehalten. „Der Kaufpreis beläuft sich auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag", so Sven Spielvogel, geschäftsführender Gesellschafter der Objektgesellschaft.  

Das Gelände der Werft besteht aus verschiedenen 1895 errichteten, denkmalgeschützten Gebäuden, der Slipanlage sowie einigen Erweiterungsbauten aus DDR- und Nachwendezeiten. Hauptmieter ist die Sächsische Dampschiffahrt GmbH. „Die Laubegaster Werft ist ein einmaliger und außergewöhnlicher Dresdner Ort, den wir gern weiter entwickeln wollen. Wichtig ist uns der Erhalt des von der Dampfschifffahrt genutzten industriellen Kerns, denn Dresden ohne Elbdampfer ist wie Berlin ohne Fernsehturm. Auf den anderen Flächen werden wir zukünftig weitere leichtindustrielle und Dienstleistungsnutzungen etablieren. In den nächsten Wochen sollen dazu Gespräche mit allen Beteiligten geführt werden. Mit dem Erwerb der Werft schärfen wir unser Profil als Spezialist für Altbaurevitalisierungen. Gleichzeitig bekennen wir uns zum Standort Dresden.", sagt Sven Spielvogel.

Die Richert Group ist ein privates Investmenthaus, das sich an den Standorten Dresden und Berlin mit dem Ankauf und der Entwicklung von Immobilien beschäftigt. Die Kernkompetenz liegt dabei in der Revitalisierung von Altbauten. Zu den bekannten Dresdner Objekten im Bestand gehören das Ärzte- und Geschäftshaus „Palais Weißer Hirsch" auf dem Gelände des Lahmann-Areals und der Gasthof Weißig, die beide zurzeit saniert werden.

Bisheriger Besitzer der Werft war Reinhard Saal. Er hatte den Traditionsbetrieb 2013 gekauft und rund zwei Millionen investiert. Der Investor, der den Glaspavillon (Café und Toiletten an der Bushaltestelle Reisebusse) an der Ostra-Allee  sowie in das Immobilienprojekt Herzogin Garten investiert hat, zieht sich komplett aus Dresden zurück.

 

 

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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