Carola Pönisch

Wenn echte Pilze leuchten

Dresden. ... können daraus echt nachhaltige und gesundheitlich unbedenkliche Knicklichter werden. Ingenieure an der TU Dresden tüfteln derzeit am ökologisch korrekten Knicklicht "Foxfire".

Knicklichter sind beliebt, praktisch und hübsch anzusehen. Aber ökologisch keinesfalls unbedenklich, zumindest was das Leuchtmittel betrifft, denn Knicklichter bestehen aus einem ätzenden Flüssigkeitsgemisch, Glassplittern und der Kunststoffhülse. Recyceln lässt sich so etwas nicht. Abgesehen davon ruft der Kontakt mit diesem Gemisch unschöne Hautreizungen hervor.

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Ingenieure der TU Dresden fanden: Das geht anders. Sie entwickeln ein ungiftiges Knicklicht, das durch einen einheimischen Pilz leuchtet und zu 100 Prozent ökologisch abbaubar ist. Der Bio-Leuchtstab »Foxfire« soll eine nachhaltige regionale Alternative zu bisherigen Knicklichtern sein und in etwa eineinhalb Jahren in erster Kleinserie reif sein.

Die Dresdner Tüftler machen sich dabei den Biolumineszenz-Effekt des einheimischen »Herben Zwergknäuelings« (Panellus Stipticus) zunutze. Weltweit gibt es rund 71 Pilzarten, die unter bestimmten Bedingungen leuchten – alle in einem satten Grün. »Wenn man bei einer Nachtwanderung im Wald nach einer gefallenen Eiche Ausschau hält, hat man gute Chancen, solche grün leuchtende Pilze zu sehen«, so Sven Grasselt-Gille, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik an der TU Dresden.

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Das neue »Foxfire« besteht aus sterilisierten organischen Reststoffen aus der Forst- und Landwirtschaft oder Lebensmittelindustrie wie z. B. Holzmehl oder Kaffeesatz. Diese Nährstoffe werden mit dem leuchtenden Pilz vermischt und in eine bestimmte Form gepresst. Je stärker sich der Pilz in der Form ausbreitet, umso stärker leuchtet auch das Knicklicht. Nach fünf Wochen hat der Pilz die Form stark durchwurzelt und leuchtet flächendeckend. Nach vier Monaten etwa sind die Nährstoffe aufgebraucht und das Licht erlischt. »Die größte Herausforderung besteht darin, dass der Pilz möglichst kräftig leuchtet und dass er auf Kommando zum Leuchten gebracht werden kann«, so Sven Grasselt-Gille.

Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Dresdner Knicklicht-Forscher mit 84.000 Euro. Das könnte ab Ende 2020 im Handel erhältlich sein.

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Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

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