Katja Starke

Weniger Passagiere, weniger Umsatz

Dresden. Sächsische Dampfschiffahrt hofft auf eine bessere Saison als im vergangenen Jahr

60.000 Fahrgäste weniger und ein Umsatzrückgang um 700.0000 auf 7,9 Millionen Euro stehen für 2012 zu Buche. Durch neue Angebote und cleveres Sparen will die Flotte wieder mehr Geld einfahren.

634.000 Fahrgäste gingen letztes Jahr an Bord der neun Schaufelraddampfer und der zwei Salonschiffe. Das liege zwar im normalen Mittelfeld, doch der Rückgang um 60.000 Passagiere schmerze  schon, so Flotten-Chef Sebastian Meyer-Stork.  Denn es gab keine pegelbedingten Einschränkungen, aber auch keine Großereignisse wie den Kirchentag 2011, dafür aber öfters schlechtes Wetter und vor allem steigende Dieselkosten.  Dadurch sank der Umsatz vom 8,6 auf 7,9 Millionen Euro.  Zwar schreibe das Unternehmen schwarze Zahlen, aber konkret werden will Geschäftsführer Meyer-Stork nicht. Also heißt es sparen, und eine Möglichkeit haben sich die Mitarbeiter der Dampfschiffflotte selbst ausgedacht.  So wurde in einem Pilotprojekt auf der "Leipzig" das sogenannte Speisewasser mit der bisher ungenutzten Abhitze der Kessel auf 60 Grad vorgewärmt, was im Dauerbetrieb eine Dieseleinsparung von 13 Prozent brachte. In diesem Jahr soll das Procedere auf die "Meißen", "Pillnitz" und "Krippen" übertragen werden. "Wir erwarten eine Kosteneinsparung von rund 100.000 Euro", so Meyer-Stork. Trotz des Umsatzrückgangs bleiben die Fahrpreise  stabil. Neue Rabattkarten für 25 und 50 Euro sollen jedoch wieder mehr Dauerfahrgäste locken. Auf Linienfahrten lassen sich damit 25 oder 50 Prozent sparen. Abgeschafft wird dagegen das erst 2012 eingeführte Seniorenticket. Die neue Schrammstein-Tour wird  auf 150 Minuten Fahrzeit verlängert, eine neue Meißen-Tour führt montags bis donnerstags von Meißen nach Zehren und zurück. Am 29./30. April fährt ein Schiff zu den Riesaer Industriekulturtagen.       

Foto: Darweger 

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HC Elbflorenz: Saisonstart 2. Oktober

Dresden. Wenn alles klappt wird die 2. Handball-Bundesliga den Spielbetrieb nach fast 7 Monaten Zwangspause, am 2./3. Oktober, wieder aufnehmen. Der HC Elbflorenz startet am 2. Oktober auswärts. Manager Karsten Wöhler: "Eine interessante und ausgeglichene Liga mit vielen guten Mannschaften wartet auf uns. Wir haben ein anspruchsvolles Auftaktprogramm, durch diese Spiele gilt es gleich gut durchzukommen. Ich freue mich schon sehr auf den Ligastart." Eine temporäre Aufstockung der 2. HBL wurde im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens aufgrund des Corona-bedingten Abbruchs der Saison 2019/20 und zu Gunsten der dadurch sportlich abstiegsgefährdeten Klubs beschlossen. Die Teilnahme von 19 Teams ergibt sich durch den Verzicht auf sportliche Absteiger und dadurch, dass sich HBL und DHB aufgrund der einzigartigen Umstände auf je einen Aufsteiger aus den vier 3. Ligen verständigten. Ein Klub der 2. HBL hat keine Zweitliga-Lizenz erhalten. Die Drittliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV, Dessau-Roßlauer HV 06, TV Großwallstadt und TuS Fürstenfeldbruck verstärken die 2. HBL, TUSEM Essen und HSC 2000 Coburg haben die 2. HBL durch den Aufstieg in die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga verlassen. Bedingt durch die Auf- und Abstiegsregelung der abgebrochenen Saison wird der HC Elbflorenz Dresden also insgesamt 36 Spiele, davon 18 Heimspiele in der BallsportARENA Dresden bestreiten. Beginnen wird der HC Elbflorenz zunächst auswärts mit der weitesten Reise der Saison zur HSG Konstanz, ehe das Team von Cheftrainer Rico Göde nach einem spielfreien Wochenende abermals auswärts beim TuS N-Lübbecke antreten wird. Das 1. Heimspiel der neuen Spielzeit treten die Landeshauptstädter in einem Mittwochspiel im Sachsenderby am 21. Oktober, 19.30 Uhr, gegen den EHV Aue an. Weitere größere Highlights werden die Heimspiele am 3. Advent gegen den VfL Gummersbach und am Silvestervortag, 30. Dezember, gegen den ThSV Eisenach sein. Cheftrainer Rico Göde: "Wir nehmen den Spielplan so, wie er kommt. Das spielfreie Wochenende gleich zu Beginn ist nicht schön, um in Tritt zu kommen, aber wir lassen uns dafür etwas einfallen. Das Silvesterspiel gegen Eisenach wird sicher ein großes Highlight. Im Großen und Ganzen freue ich mich sehr darauf, dass es bald wieder richtig los geht. Die Saison wird sehr intensiv, insbesondere durch die Mittwochsspiele. Da werden eine gute Belastungssteuerung und eine erholsame Regeneration eine enorme Rolle spielen." Für beide Bundesligen plant die Handball-Bundesliga GmbH die Saisoneröffnung unter Einbeziehung von Zuschauern. Um dies möglich zu machen konzipiert die HBL GmbH derzeit ein Hygiene- und Betriebskonzept, welches in an die Umstände angepasster Form auch Anwendung auf die Heimspiele des HC Elbflorenz finden wird. Wie viele und unter welchen Auflagen die Zuschauer die Heimspiele des HC Elbflorenz in derBallsportARENA Dresden sehen werden können ist derzeit noch nicht abschließend absehbar. Die Verantwortlichen der Dresdner Zweitligisten hoffen auf möglichst viele Zuschauer in einem vertretbaren und verantwortungsvollen Rahmen. (pm/HC Elbflorenz Dresden)Wenn alles klappt wird die 2. Handball-Bundesliga den Spielbetrieb nach fast 7 Monaten Zwangspause, am 2./3. Oktober, wieder aufnehmen. Der HC Elbflorenz startet am 2.…

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