Thomas Schmidt

Viele 2G-Fanblöcke trotz der 3G-Regel

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Das vergangene Dresdner Sport-Wochenende hat gehalten, was es versprochen hatte. Nein, es hat sich sogar übertroffen! Es gab vier Krimis und alle endeten mit einem Happy End für die Elbflorentiner.

Die Krönung gab es schon am Anfang: Die Monarchs gewannen zum ersten Mal in ihrer fast drei Jahrzehnte alten Geschichte den German Bowl. In Frankfurt stieg das Finale um die Deutsche Football-Meisterschaft gegen die Schwäbisch Hall Unicorns. Vor 14.378 Fans gab es ein 28:19 nach 7:12-Pausen-Rückstand.

Mit Spannung wurde dann der Sonntag erwartet: Drei Mannschaften aus der Landeshauptstadt trugen zur gleichen Zeit ihre Heimspiele aus - es war also auch ein Kampf um die Fans. Und nach Niederlagen am Spieltag zuvor stand überall Wiedergutmachung auf dem Programm. Es war in allen Arenen spannend und extrem knapp. Und nach den Siegen ist die Hoffnung groß: Ihre Fans kommen beim nächsten Mal wieder.

Die Eislöwen gewann gegen Kaufbeuren vor 1.366 Zuschauern 5:4, die DSC-Schmetterlinge setzten sich vor 1.200 Anhängern 3:2 gegen Aachen durch und die Elbflorenz-Handballer entschieden das Ostderby gegen Rostock vor 914 Leuten mit 35:34 für sich. Gemessen an der erlaubten Zuschauerkapaziät sah man bei diesen Zahlen durchweg zufriedene Gesichter. Doch ernst wird es in Zeiten von Zutritt mit 3G-Regel erst jetzt: Seit Montag sind Corona-Tests nicht mehr kostenlos und es ist fraglich, ob ein Fan dafür genauso viel Geld ausgibt wie für eine Eintrittskarte. Geimpfte und Genesene haben dieses Problem nicht - es wird wohl deshalb überall 2G-Fanblöcke geben.

Podcast

Vier Dresdner Siege - im aktuellen Podcast »Schmidtis Overtime« hören Sie diese Woche die Stimmen danach.

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Radebeulerin um 20.000 Euro betrogen

Radebeul. Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000 Euro. So solle die 62-Jährige verhindern, dass die Tochter in Haft gehe. Die Frau hob das Geld bei einer Bank ab und fuhr, wie vom Anrufer gefordert, zur Weimarischen Straße in der Leipziger Vorstadt in Dresden. Dort übergab sie das Bargeld gegen 13 Uhr an einen Kurier. Dieser war etwa 1,65 Meter groß und von untersetzter Gestalt. Er hatte kurze dunkle Haare und trug einen Bart. Er war etwa 50 Jahre alt und mit einer dunkelblauen Jeans sowie einer dunklen Jacke bekleidet. Mit der gleichen Masche versuchten Unbekannte an das Ersparte von vier Riesaern zu gelangen. Die Angerufenen – zwei Frauen (67, 86) und zwei Männer (78, 82) erkannten den Betrug, beendeten das Gespräch und informierten die Polizei. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Geldübergabe an der Weimarischen Straße und dem unbekannten Mann machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351/4832233 entgegen. (uh)Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000…

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