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Verrückt nach dem Bundesliga-Aufstieg

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Verrückt nach Handball – so heißt der Slogan des Dresdner Zweitligisten HC Elbflorenz. Nach dem  Saison-Abbruch im Frühjahr hatte dieses Verrücktsein eine corona-bedingte Zwangspause. Doch jetzt zeigen die Tiger die Zähne. Im Oktober heißt es endlich wieder zubeißen, dann beginnt eine Zweitliga-Saison mit solch großen Handball-Namen wie Gummersbach, Großwallstadt und natürlich Aue.

Das Sachsenderby gegen Aue war in der Rückrunde schon Wochen vorher ausverkauft und fiel dann ins Wasser. Offen ist noch, wieviele Zuschauer bei den 18 Heimspielen in die BallsportArena dürfen. Am Hygienekonzept, was wohl das Wort des Jahres 2020 werden dürfte, arbeiten die Dresdner noch. Jeder zweite Platz besetzt – das wäre schon ein Erfolg, mit dem man wirtschaftlich leben könnte.

Auf die Ziele angesprochen halten Aktive inklusive der drei Neuzugänge und Funktionäre um Präsident Uwe Saegeling den Ball flach. Mindestens Klassenerhalt und gesichertes Mittelfeld werden laut gesagt. Und ganz leise das Fernziel ausgesprochen: Aufstieg in die 1. Bundesliga. Warum nicht? Mit der Corona-Krise haben auch die großen Namen zu kämpfen. Die Chance, das auszunutzen, ist so groß wie nie.

Podcast

Im neuen Podcast »Schmidtis Overtime« reden Elbflorenz-Präsident Uwe Saegeling und Trainer Rico Göde Klartext.

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