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Tiger schocken Aufstiegsfavoriten

Dresden. HC Elbflorenz - HSC 2000 Coburg: 29:25

Normalerweise sind die Handballer des HSC 2000 Coburg durch ihren Hauptsponsor für alle Lebenslagen bestens abgesichert. Gegen den Kollateralschadenam Freitagabend in der Dresdener Ballsportarena hatte aber selbst der Trikotsponsor der Franken keine vernünftige Police.

1399 Zuschauer stellten sich während der sechzig Minuten nicht nur einmal die Frage: „Wer ist hier eigentlich Favorit und wer Außenseiter?“ Das Team von HC Trainer Christian Pöhler, „ich bin megastolz auf meine Mannschaft“ kam mit seiner Außenseiterrolle prima zurecht und feierte nach der bisher besten Saisonleistung seinen zweiten Erfolg. 

Der Knockout für die Gäste kam, als die Gastgeber vier Treffer in Folge erzielten. Gugisch und Quade erhöhten vor der Pause vom 11:9 auf 13:9. Nach dem Wiederanpfiff bauten de Santis und der überragende Gugisch den Vorsprung auf 15:9 aus. Zehn Minuten vor Spielende führte Dresden mit 27:20. Coburg kam zwar noch einmal auf 27:24 (56.min) heran. In doppelter Unterzahl parierte HC Schlussmann Mario Huhnstock aber zweimal großartig. Im Gegenzug machte Gabriel de Santis mit dem 29:25 den Deckel drauf. Schade, dass zur gleichen Zeit nur 500 Meter entfernt, ein weiteres Zweitligaspiel stattfand. Sonst hätten bestimmt noch mehr Neugierige den Weg in die Dresdner Ballsportarena gefunden. Die 1399 die da waren, schlossen sich der Aussage des siebenfachen Torschützen Nils Gugisch an. „Geiles Spiel. Da kommen wir gern wieder.“ Gelegenheit dazu gibt’s Sonntag 15. Oktober 17 Uhr gegen den VfL Eintracht Hagen. (ar)

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Anti-Drogen-Zug macht Station in Hradek

Zittau. Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten nicht gelungen, den Zug auf dem Bahnhof Zittau zu stationieren, so dass für die deutschen Besucher der Weg nach Hradek erforderlich wird. Der gesamte Vormittag und frühe Nachmittag ist für die Schüler der Zittauer Oberschulen reserviert. Ab 16.10 bis 17.50 Uhr werden im 20-Minuten-Rhythmus deutschsprachige Gruppenführungen für die Öffentlichkeit angeboten. Der Eintritt ist dank der Förderung kostenfrei. Der „Revolution Train“ ist ein multimedialer Ausstellungszug, der in interaktiver und neuartiger Form eine primärere Prävention ermöglicht. Durch die Aktivierung aller menschlichen Sinne mit der 5D-Methode ist es möglich, die Besucher sehr emotional anzusprechen und dessen Sicht auf legale und illegale Suchtmittel zu beeinflussen. Der Zug besteht aus sechs Wagons, vier davon werden vollständig für das Programm genutzt. Jeder der vier Wagen ist unterteilt in drei Bereiche: 1. Kinosaal mit Filmprojektion, 2. Diskussion mit Fachleuten, 3. Ausstellungsraum. Die Wagons wurden im Inneren zu multimedialen interaktiven Räumen umgebaut, in denen sich jeweils in dramatischer Form eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht abspielt. Die Besucher werden durch die interaktiven Technologien unmittelbar an der Geschichte beteiligt. Die Bereiche des Zuges stellen Szenen und Räume, wie Drogennest, Gefängnis, Untersuchungsraum einer Polizeistation, Entzugsanstalt und die Stätte eines Autounfalls dar, mit denen man im normalen Leben kaum konfrontiert wird. In diesen Räumen, die sich visuell, durch Geräuschkulisse, Temperatur oder Gerüche unterscheiden, spielt sich auf mehreren Ebenen eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht ab.  Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten…

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