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Termine und Diagnose per SMS

Dresden. Uniklinikum sorgt für höhere Sicherheit in Zeiten der Corona-Pandemie

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat ein neues Benachrichtigungssystem für Patienten seiner Ambulanzen etabliert. Damit wird die Zahl der Menschen, die sich gleichzeitig in den Warteräumen aufhalten, reduziert – und damit das Risiko einer möglichen Virus-Infektion weiter gesenkt.

»Der Nächste bitte!«

Durch das Versenden von SMS auf die Mobiltelefone der Patienten ist es möglich, sie in Echtzeit darüber zu informieren, falls sich Termine verzögern. Im Falle von längeren Wartezeiten können die Patienten nach der Anmeldung auch erst einmal wieder gehen und werden rechtzeitig zum Artztermin benachrichtigt. Auch negative Befunde der von der Infektions-Fachambulanz vorgenommenen Corona-Tests können schnell und einfach direkt übermittelt werden.

Voraussetzung für diesen Service ist, dass die Patienten ihre Mobilfunk-Nummer in ihre Patientenakte eintragen lassen und ihr Einverständnis zur SMS-Kommunikation erteilen. Jedes handelsübliche Mobiltelefon kann die Nachrichten  dann ohne spezielle Voreinstellungen unkompliziert empfangen. Diese Einwilligung lässt sich natürlich jederzeit widerrufen.

Digitale Medizin

Diese neue Form der Kommunikation mit Patienten ist Dr. Robin Weidemann und einem Team von Mitarbeitern des Zentrums für medizinische Informatik des Uniklinikums zu verdanken. Parallel zu seiner klinischen Tätigkeit als angehender Facharzt für Innere Medizin entwickelt Dr. Weidemann für das Uniklinikum neue Versorgungskonzepte für eine digitalisierte Medizin.

Er gehört auch zu den Initiatoren des »Clinicum Digitale« – einer ärztlichen Fortbildungsveranstaltung zur Digitalisierung in der Medizin, die in Kooperation mit der Sächsischen Landesärztekammer und der TU Dresden veranstaltet wird.

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

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