Carola Pönisch

Stollenmädchen Lisa: Auf heißen Reifen ins Amt

Dresden. Zu AC/DC-Klängen von "Highway to Hell" rollte Lisa Zink als 27. Dresdner Stollenmädchen heute (13. Oktober) auf einer goldfarbenen Harley-Davidson vor Schloss Eckberg an, begleitet von 15 weiteren Stollenbäcker-Bikern auf heißen Öfen.

So wie sie wurde noch keine ins neue Amt eingeführt: Lisa Zink, standesgemäß in das blaue Kleid des Dresdner Stollenmädchens gehüllt, mit Motorradhelm auf dem Kopf und auf einer schwarz-goldenen Harley Davidson Electra Gilde Standard. Hier im Video zu sehen.

Die 17-Jährige ist das 27. Dresdner Stollenmädchen des Stollenschutzverbandes. Bis Ende des Jahres warten jetzt in diesem Amt 50 bis 60 Termine auf sie.

Lisa Zink lernt im 2. Lehrjahr Bäckerin, ausgebildet wird sie in der Dresdner Feinbäckerei Hentschel. In ihrer Freizeit spielt sie Tamburella, eine Art Badminton, das jedoch mit einem runden und mit besonderem Nezt bespannten Schläger gespielt wird. Mit ihrem Verein nimmt die 17-Jährige auch an internationalen Turnieren teil. Außerdem ist Lisa ein riesiger Anime- und Manga-Fan. "Ein Stollenmädchen-Comic, das wäre doch mal was", sagt sie.

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Radebeulerin um 20.000 Euro betrogen

Radebeul. Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000 Euro. So solle die 62-Jährige verhindern, dass die Tochter in Haft gehe. Die Frau hob das Geld bei einer Bank ab und fuhr, wie vom Anrufer gefordert, zur Weimarischen Straße in der Leipziger Vorstadt in Dresden. Dort übergab sie das Bargeld gegen 13 Uhr an einen Kurier. Dieser war etwa 1,65 Meter groß und von untersetzter Gestalt. Er hatte kurze dunkle Haare und trug einen Bart. Er war etwa 50 Jahre alt und mit einer dunkelblauen Jeans sowie einer dunklen Jacke bekleidet. Mit der gleichen Masche versuchten Unbekannte an das Ersparte von vier Riesaern zu gelangen. Die Angerufenen – zwei Frauen (67, 86) und zwei Männer (78, 82) erkannten den Betrug, beendeten das Gespräch und informierten die Polizei. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Geldübergabe an der Weimarischen Straße und dem unbekannten Mann machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351/4832233 entgegen. (uh)Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000…

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