pm

Steyer-Stadion: Die Arena der Zukunft

Dresden. Das 1919 erbaute Heinz-Steyer-Stadion ist sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den Anforderungen an ein normales Stadion. Ein erstes Konzept für den Umbau wurde jetzt vorgestellt.

 Kurz gesagt: Aus dem alten Stadion soll eine moderne, multifunktionale Sport- und Veranstaltungsstätte entstehen, die ganzjährig sportliche aber auch nichtsportliche Nutzung ermöglicht. Hauptnutzer bleiben weiterhin die Leichtathleten, Fuß- und Footballer und sowie die Jungs und Mädchen im Schulsport.

Nach dem Umbau soll das Stadion 5.000 überdachte Sitzplätze bieten – genug für den regulären Spiel- und Wettkampfbetrieb der nutzenden Vereine. Und falls doch mal mehr Platz gebraucht wird, ist man flexibel: Die Ost- und Westkurve sind nämlich als funktionale Rasenflächen geplant, die durch mobile Tribünen das Stadion auf bis zu 10.000 Sitzplätze aufstocken können.
Herzstück des Bauvorhabens ist die Südtribüne. Dort entstehen auf vier Etagen Sport-, Büro- und Tagungsräume aber auch Sportflächen mit Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und die für die Betreibung des Stadions notwendigen Technikräume.

Im vorgestellten Entwurf wird der Platz zwischen BallsportArena und Südtribüne neu erschlossen. Ein gemeinsamer Vorplatz öffnet das Stadion von der Weißeritzstraße aus in Richtung Magdeburger Straße. Zentral befindet sich dort ein Infopavillon, der u.a. als Besucherzentrum, Ticketshop oder Ausleihstelle für Sportutensilien genutzt werden kann. Die Flächen des ehemaligen Eisstadions sowie des Fechtergebäudes dienen zukünftig als Zufahrt zum Stadion und zur BallsportArena. Gleichzeitig wird Raum für weitere PKW-Stellplätze frei.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

weiterlesen