Katja Starke

Spreenixen und Mainzelmännchen treffen auf Ute, Schnute und Kasimir

Dresden. "50 Jahre Mainzelmännchen" +++ Ausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm (DIAF) bis 6.April zu sehen +++ Blick auch auf andere Werbeträger

Seit 1963, dem Start des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), kündigen die sechs Mainzelmännchen die Werbung im Sender an. Schnell avancierten sie zu Lieblingen aller zuschauenden Altersgruppen.

Die Ausstellung des DIAF verfolgt die grafische Geschichte der Mainzelmännnchen über fünf Jahrzehnte. So dokumentieren originale Vorstudien und frühe Zeichnungen ihres Erfinders, Wolf Gerlach, den Entstehungsprozess der Figuren; frühe Storyboards und Phasenzeichnungen zeigen die filmischen Anfänge. In späteren Überarbeitungen wurden die Figuren stilistisch modernisiert und die Charaktere präzisiert. Schließlich erhielten die Mainzelmännchen mit einem Relaunch 2003/2004 ihr jetziges Aussehen.  

 

Einen spannenden Seitenblick wirft die Ausstellung 50 Jahre Mainzelmännchen auch auf andere, so genannte "Werbetrennfiguren", beispielsweise die Spreenixen aus dem Werbefernsehen der DDR. Schließlich wird ein  Bogen zur Dresdner Filmhistorie geschlagen: Im hiesigen DEFA-Studio für Trickfilme wurden "Geschwister" der Mainzelmännchen produziert. Hier entstanden von 1978 bis 1989 die drei Kinderfiguren Ute, Schnute und Kasimir für das Westdeutsche Werbefernsehen (WWF) ? die erste deutsch-deutsche Koproduktion in Sachen Animationsfilm.      

Ausstellungdauer: 25. Oktober 2013 ? 06. April 2014 

Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden, Haltestelle Pohlandplatz

Öffnungszeiten: Di - Fr: 9:00-17:00 sowie Sa, So, Feiertag: 10:00-18:00   ?

Bild: "Mainzelmännchen Det 1963 und 2013", © ZDF/ZDFE/NFP/Ger 2013

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