Carola Pönisch 2 Kommentare

Skiweltcup gewinnt Dresdner Marketingpreis

Dresden. Die Freude beim 20-köpfig vertretenen Team des Skiweltcups Dresden rund um die Geschäftsführer René Kindermann und Torsten Püschel war riesig, als am Abend des 29. November verkündet wurde: Das Wintersportevent am Königsufer ist der Gewinner des Dresdner Marketing-Preis 2018.

„Ein Sportevent fürs Standortmarketing – das gab es beim Dresdner Marketing-Preis noch nie. Es waren großartige Erfolgszahlen und eine hervorragende Grundidee in einer Saison, die bislang vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das Konzept ist exzellent ausgearbeitet und hervorragend umgesetzt worden“, hieß es unter anderem in der von Lutz Hagen, Professor für Kommunikationswissenschaften an der TU Dresden, vorgetragenen Jury-Begründung auf der Bühne im Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden. 

Weltweite Bewerbung Dresdens und Sachsens über den Sport 
Der Skiweltcup Dresden konnte die Jury neben dem stimmigen Gesamtkonzept auch mit beeindruckenden Zahlen überzeugen: Allein bezogen auf das klassische Fernsehen in Europa, hat sich für Dresden laut der beauftragten ValuMedia-Studie ein Werbe-Äquivalenzwert von insgesamt 3,18 Millionen EUR ergeben. Dies ist die zehnfache Summe dessen, was die Landeshauptstadt Dresden in den Skiweltcup Dresden investiert hat - und das allein bezogen auf das klassische Fernsehen.

Direkt vor der berühmten Silhouette der Dresdner Altstadt war der Freistaat Sachsen mit seiner Landeshauptstadt  stets direkt in die redaktionelle Berichterstattung eingebunden. Auf allen Athleten-Trikots war an beiden Tagen abwechselnd für DRESDEN und simply-saxony.com geworben worden, hinzu kam das dominante Branding der Logos von Landeshauptstadt und Freistaat im TV-relevanten Bereich bei Aufstellern an Start und Ziel, Interviews und Pressekonferenzen.

Unmittelbarer Anstieg der Tourismuszahlen
Bei einigen Zahlen brauchte man mit der Auswertung gar nicht bis nach dem Weltcup warten: Im Tourismus-Bereich beispielsweise waren die Auswirkungen noch direkt am Wochenende messbar: Nach Angaben der Dresden Marketing GmbH hat es im Januar 2018 15,9% mehr Übernachtungen im Vergleich zum Januar 2017 gegeben – bei ausländischen Gästen war der Anstieg mit 25,7% noch größer. Hinzu kommen zusätzliche Einnahmen aus Gastronomie, Einzelhandel und Museen.

Die Resonanz in den Medien 
Europaweit wurde über den Skiweltcup fast 43 Stunden berichtet, die Gesamt-Reichweite betrug dabei über 53 Millionen Zuschauer. Auch in anderen Pressebereichen war die Resonanz groß, die zum Weltcup akkreditierten Journalisten kamen u.a. aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Italien, Tschechien und Slowenien. Ein Highlight neben der vom BILD-Verlag eigens für das Wochenende kreierten Skiweltcup-BILD war ein kleiner Artikel über den Skiweltcup Dresden, den der Skiweltcup Dresden im Lufthansa Magazin Dezember 2017 platzieren konnte - der Verlag spricht hier von über 50 Millionen Kontakten weltweit. 

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Kommentar von D.jansen
Endlich mal einer, der seine ehrliche meinung sagt.
Auch ich bin der meinung, wie blöd sond die verantwortlichen in dresden denn !
Auch die gasstrahler vor den kneipen gehören verboten.
Wo bleiben denn die ÜBERSCHLAUEN , " DIE GRÜNEN" .
Wahrscheonlich waren sie auch zuschauer !!!?!
Kommentar von Hptm d.r. dipl.ing strach
Jeden dieselfahrer hat man am arsch wegen des feinstaubes, aber für eine solche idiotie des skifahrens in der stadt ist die umweltbilanz völlig sgal!
Was für vollpfosten sitzen denn im dresdner stadtrat?!?
Wenn sich dresdner für wontersport i teressieren, dann sollen sie doch ins erzgebirge fahren und nicht aus purer dummheit und faulheit die umwelt noch weiter belasten.
Ausserdem wird für soviel blödheit auch noch steuergeld verblembert, das in maroden schulen und kitas fehlt !!!
Wo bleiben denn da die "GRÜNEN UMWELTAKTIVISTEN " mit ihrer snstogen besserwisserei ?
Wir werden uns nächstes jahr zur wahl an sie erinnern !!

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