gb

Seilbahnen werden durchgecheckt

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision ist die Schwebebahn seit Montag bis einschließlich 15. November außer Betrieb. Im Anschluss daran wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, die in der Zeit vom 18. bis 29. November gewartet und geprüft wird.

In den ersten zwei Wochen finden umfangreiche Durchsichten und Überprüfungen der gesamten Schwebebahn-Anlage statt. Dabei soll die Seilbahnsteuerung für mehr Benutzerfreundlichkeit noch einmal modifiziert werden. Auch die Fernüberwachungs- und Signalanlage müssen ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen. Gleichzeitig werden die Horizontal- und Vertikallager der Stützenkonstruktion begutachtet. Hinzu kommt die Überprüfung der Fahrzeuge, Bremsauslösung, Türen, Trägerkonstruktion und des Antriebs. Im Aufzug zur Aussichtsplattform wird die Sprechverbindung angepasst. Fahrgäste nach Oberloschwitz können in dieser Zeit die Buslinie 84/309 benutzen.

Ab dem 18. November werden dann bis zum 29. November die mechanischen, elektrischen und hydraulischen Anlagenteile der Standseilbahn kontrolliert. Während der Revisionsarbeiten wird im Einsatzzeitraum der Standseilbahn ein Anruflinientaxi im 30-Minuten-Abstand angeboten. Das sollte bis spätestens 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt unter Tel. 0351 / 857 1111 bestellt werden.

Jede Seilbahn ist von Gesetzes wegen zweimal jährlich zu überprüfen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

weiterlesen