Carola Pönisch 1 Kommentar

Sachsens Abschiebeknast in Betrieb - und noch leer

Der Freistaat Sachsen nahm am 3. Dezember seine erste eigene Einrichtung zum Ausreisegewahrsam und zur Abschiebungshaft in Betrieb. Bisher mussten Abschiebehaftplätze in anderen Bundesländern angemietet werden.

In dem Gebäude an der Hamburger Straße 15 werden abgelehnte Asylbewerber zur Vorbereitung ihrer zwangsweisen Rückführung ins Heimatland untergebracht. Insgesamt 58 Plätze stehen zur Verfügung, darunter 34 für den Ausreisegewahrsam und 24 Plätze für die Abschiebungshaft.

Die Dauer der Unterbringung ist bei der Abschiebungshaft auf höchstens 18 Monate und beim Ausreisegewahrsam auf höchstens zehn Tage festgelegt.

Der Abschiebekanst hat rund 11,7 Millionen Euro gekostet. Betreiber ist die Landesdirektion Sachsen. 53 Mitarbeiter sind hier im Schichtbetrieb beschäftigt. Wer mit Ausreisegewahrsam beziehungsweise Abschiebungshaft belegt wird, das entscheidet ein Richter.

Bis jetzt ist die Haftanstalt noch unbelegt.

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Kommentar von Raphelt
58 Insassen und 53 Mitarbeiter. Alle Achtung. Jeder Kindergarten und jedes Pflegeheim würde sich über diesen Personalschlüssel freuen. Wahrscheinlich ist auch noch eine Reinigungsfirma angestellt, die auf Kosten des Steuerzahlers denen den Dreck wegräumt.
Herzlichen Glückwunsch

Fünf Sterne für DEL2-Standort Dresden

Dresden. In der Saison 2018/19 haben zwölf Vereine alle Kriterien des gemeinsamen „Fünf Sterne Nachwuchsprogramms" des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB), der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) erfüllt – darunter mit dem Eissportclub Dresden e.V. auch der Stammverein der Dresdner Eislöwen. An der Zertifizierung nahmen alle 52 Vereine der drei höchsten deutschen Spielklassen teil. Dazu kommen mit EV Füssen, Landsberg, MERC Mannheim, Chemnitz, HSV Hamburg fünf weitere Nachwuchsvereine des DEB. Aus der DEL erhielten neun Clubs die „Fünf Sterne"-Auszeichnung. Die Düsseldorfer EG hat den Sprung unter die besten Clubs geschafft und ergänzt das Feld der Bestbenoteten: Eisbären Berlin, Krefeld Pinguine, Iserlohn Roosters, Kölner Haie, Adler Mannheim, Schwenninger Wild Wings, Augsburger Panther und ERC Ingolstadt. Hinzu kommen mit den Dresdner Eislöwen ein Verein aus der DEL2 sowie zwei Clubs aus der Oberliga Süd – namentlich der EV Landshut und der EV Regensburg. Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Clubs und Vereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs bewertet. Kriterien sind unter anderem die vorhandenen Eiszeiten für Nachwuchsspieler und deren Vorort-Betreuung durch qualifizierte, hauptamtliche Trainer. Das gesamte Programm ist ein zentrales Element im DEB-Sportkonzept POWERPLAY26. Ernst Höfner, DEB-Cheftrainer Vereinsbetreuung & Talentbetreuung: „In dieser Saison haben wir die Anzahl der Kinder in unseren Vereinen in ganz Eishockey-Deutschland abermals erhöhen können. Neben der ständig wachsenden Zahl Aktiver haben wir auch in der langfristigen sportlichen Entwicklung der Nachwuchsspieler einen großen Schritt gemacht. Die Investitionen aller Beteiligten sorgen hier für erste Ergebnisse. Sehr erfreulich ist ebenso die konstante Zahl an Clubs, die sich die Bestnote verdienen. In den nächsten Jahren müssen wir die Bemühungen nun noch weiter intensivieren und uns in allen Bereichen permanent verbessern. Mehr Eiszeit, mehr Trainer und besser ausgebildete Sportlerinnen und Sportler – das ist unser Ziel." Die „Fünf Sterne Clubs“ im Überblick: * Eisbären Berlin (DEL) * Krefeld Pinguine (DEL) * Iserlohn Roosters (DEL) * Kölner Haie (DEL) * Adler Mannheim (DEL) * Schwenninger Wild Wings (DEL) * Augsburger Panther (DEL) * ERC Ingolstadt (DEL) * Düsseldorfer EG (DEL) * Dresdner Eislöwen (DEL2) * EV Landshut (OL Süd) * EV Regensburg (OL Süd)  In der Saison 2018/19 haben zwölf Vereine alle Kriterien des gemeinsamen „Fünf Sterne Nachwuchsprogramms" des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB), der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) erfüllt – darunter mit…

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