Carola Pönisch

Neues Pumpwerk für die Prießnitz

Wenn es stark regnet, bedeutete das bisher für die Prießnitz nichts Gutes. Denn dann strömte Schmutzwasser vermischt mit Regenwasser aus den Kanälen der Prießnitz-, Forst- und Radeberger Straße über sogenannte Regenüberläufe in die Prießnitz – bis zu 25 Mal pro Jahr. Dabei kam es zu unerwünschtem Rückstau in das Neustädter Netz, außerdem wurde die Prießnitz mit sogenannten Schmutzfrachten vermischt.

Das soll sich nun ändern. Die Stadtentwässerung Dresden (SEDD) hat die Kanalisation im Bereich des Auslaufes der Prießnitz in die Elbe neu geordnet.

Für 8,5 Millionen Euro baute die städtische Tochter ein neues Abwasserpumpwerk. Ab sofort wird damit das überschüssige Mischwasser, das bei starkem Regen in die Prießnitz floss, in den Altstädter Abfangkanal gepumpt und der Kläranlage Dresden-Kaditz zugeführt.

 

 

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