Carola Pönisch

Neue Plattform für Helfer und Spender

Viele Menschen wollen angesichts der Flüchtlingsproblematik helfen, wissen aber oft nicht wie. Johannes Bittner hat dafür eine Vermittlungsplattform entwickelt.

In vielen deutschen Städten benötigen derzeit unzählige Flüchtlinge Hilfe. Die vor Ort ansässigen Organisationen möchten helfen ? doch auch sie sind auf Hilfe angewiesen. Ehrenamtliches Engagement und Spenden aus der Bevölkerung sind oftmals unentbehrlich, um adäquat helfen zu können.

Doch nicht immer kommen die richtigen Spenden zur richtigen Zeit am richtigen Ort an. Auch der Dresdner Johannes Bittner, Sozialunternehmer und Arzt, wollte helfen - und zwar genau da, wo seine Hilfe gerade dringend gebraucht wird.

Er entwickelte die Vermittlungsplattform ichhelfe.jetzt. "Für viele Menschen ist die Hürde zu groß, einfach ihre Sachen zu packen und direkt zum Flüchtlingslager zu fahren. Und wenn die Spenden dann vielleicht nicht gebraucht werden, ist das natürlich frustrierend. Wir wollen Helfen einfacher machen. Dazu bringen wir Hilfsorganisationen und Spender unkompliziert zusammen", erklärt Bittner seine Idee.

Hunderte Spenden-Angebote sind seit Start der Plattform am 8. August bereits gelistet ? jetzt folgen die Hilfsorganisationen, die diese Spenden im Bedarfsfall abrufen. "Es ist uns sehr wichtig, die Organisationen schnell in das Portal zu integrieren, damit die Spenden zeitnah eingesetzt werden können. Denn dass sie dringend gebraucht werden, steht außer Frage", so Johannes Bittner.

So funktioniert's

Hilfsorganisationen können sich auf der Plattform registrieren. Danach können sie auf die eingestellten Hilfsangebote zugreifen und diese mit wenigen Klicks direkt anfordern. Spender können Sach- oder Zeitspenden anbieten. Auf ihre Angebote und Daten können nur die registrierten und geprüften Hilfsorganisationen zugreifen. Werden die Spenden angefordert, erhält der Spender eine Info und kann sein Angebot einlösen.

 

Foto: privat

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