Carola Pönisch 1 Kommentar

Kunst aus der Tonne für die Tonne

Pappteller, Plastikbesteck und Coffee-to-go-Becher: Was zwar auf die Deponie gehört, leider aber sehr oft als Müll die Elbwiesen verdreckt, hat der Dresdner Künstler Thomas Judisch zu Kunst erklärt. Er hat diese weggeworfenen Utensilien in Bronze gegossen und stellt sie dort aus, wo Abfälle viel zu selten landen: Auf den Mülleimern am Neustädter Elbufer zwischen Japanischem Palais und Fähranleger Johannstädter.

Mit seinen Skulpturen unter dem Titel »Curry Royal« will er auf die Verschmutzung aufmerksam machen. Vorerst für drei Jahre sind die fünf Plastiken an den Papierkörben zu sehen. Die städtische Kunstkommission hat Judischs Aktion mit rund 4 500 Euro unterstützt.    

"Die Installationen machen auf außergewöhnliche  Weise auf das Thema Vermüllung im öffentlichen Raum aufmerksam und leisten damit einen wichtigen Beitrag im Rahmen unserer   Kampagne #Nichtganzsauber, die  Dresdner zu erinnern, dass   Picknickreste und andere Abfälle nicht auf die Elbwiese, sondern in den   Papierkorb gehören“, sagt Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.    

 

 

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Kommentar von SchusterA
Hoffentlich werden die Installationen - die nachdenklich machen sollen - von frei herumlaufenden Buntmetalldieben nicht sobald abmontiert und eingeschmolzen....

Luisenhof: Weiterer Gastraum entsteht

Dresden. Das Restaurant im Luisenhof Dresden erweitert das Angebot für seine Gäste. Angeschlossen an den Panoramaraum entstehen derzeit weitere 66 Sitzplätze. Die Betreiber Carsten Rühle und Carolin Rühle-Marten hoffen, den neuen Raum ab Ende Juli/Anfang August 2019 ihren Gästen anbieten zu können.  „Wir haben festgestellt, dass uns manchmal eine „Zwischengröße“ fehlt. Für einige Reservierungen ist der Panoramaraum zu groß und der Gesellschaftsraum zu klein. Deshalb fiel gemeinsam mit dem Eigentümer die Entscheidung, das Restaurant auszubauen“, sagt Carsten Rühle, der damit weitere 50.000 Euro in den Luisenhof investiert.  Der Entwurf zur Gestaltung stammt erneut von O+M Architekten aus Dresden. Der neue Gastraum wird demnach im selben Stil eingerichtet wie das im März 2018 nach fast dreijähriger Schließzeit wiedereröffnete Restaurant, bekommt aber als einziger Raum einen gemütlichen Kamin. Der Zugang erfolgt ebenerdig über die mittig im Objekt liegende Lounge. Dafür wird ein Teil der sogenannten Empore entfernt, ein Wanddurchbruch gemacht und eine weitere Glastür eingesetzt. Infos/Reservierungen: 0351/28777830 oder reservierung@luisenhof-in-dresden.de Damit wird der neue Raum ebenfalls separat nutz- und buchbar sein, beispielsweise für Reisegruppen, mittelgroße Familienfeiern oder auch für Tagungen, Seminare, Workshops und Business-Meetings. Aus den großen Fenstern können die Gäste den Blick Richtung Pillnitz über das Elbtal und den Elbhang schweifen lassen. Das Restaurant im Luisenhof Dresden erweitert das Angebot für seine Gäste. Angeschlossen an den Panoramaraum entstehen derzeit weitere 66 Sitzplätze. Die Betreiber Carsten Rühle und Carolin Rühle-Marten hoffen, den neuen Raum ab Ende Juli/Anfang…

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