Roberto Rink

Kürbisse aller Art in Hosterwitz

Hosterwitz/Pillnitz. Am Rande der Sächsischen Schweiz, in Hosterwitz, liegt der Obstbau Rüdiger. Kürbisse aus eigenem Anbau läuten hier die Herbstsaison ein.

»Ich bin überwältigt. So was habe ich bisher nur in Ungarn gesehen«, sagt eine Kundin, als sie das Kürbis-Haus von Obstbau Rüdiger in Dresden-Hosterwitz betritt. Florian Lassig, Vertriebseiter beim Obstbau, erklärt ihr die vielfältigen Sorten, welche hier angeboten werden. Um die 15 verschiedene Kürbissorten – vom Hokkaido über Siam, Muskat, Langer von Neapel bis zu Butter- und Gemüsekürbissen unterschiedlichster Couleur – sind hier zu bestaunen.

Die robusten Gemüsegewächse konnten auch in diesem Jahr prächtig gedeihen und zum Teil riesige Prachtexemplare ausbilden. »In diesem Jahr ist der Ertrag sehr gut gewesen und wir konnten schätzungsweise an die 15 Tonnen ernten«, sagt Florian Lassig. Angebaut werden die Kürbisse, neben anderem Gemüse, nicht auf dem eigentlichen Gelände von Obstbau Rüdiger, sondern auf der gegenüberliegenden Straßenseite, in der Nähe vom Wasserwerk Hosterwitz.

Kürbis-Vielfalt

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Das trübe Wetter lässt sich dabei ideal mit einer wohlschmeckenden Kürbissuppe versüßen. Aber nicht nur für die Zubereitung vielfältiger Gerichte, sondern auch als Dekoration – besonders in der Zeit um Halloween – können Kürbisse ideal eingesetzt werden. »Die Kürbisse sind ein Hingucker und werden gerne gekauft, nur einige eher unbekannte Sorten, wie der Hubbard-Kürbis, gehen noch nicht so gut«, erklärt Lassig, der seit rund fünf Jahren als Vertriebsleiter beim Obstbau Rüdiger arbeitet. Der 25-Jährige hat Gartenbau in Pillnitz studiert und gerade seine Bachelorarbeit abgegeben. Nachdem er ein Praxissemester im hiesigen Obstbaubetrieb abgelegt hatte, gefiel es ihm so gut, dass er bleiben wollte.
Der Obstbau, der malerisch zwischen den Wachwitzer und Pillnitzer Elbhängen gelegen ist, bietet neben den Kürbissen viele weitere Obstsorten, wie Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Kirschen und vieles mehr zum Selbstpflücken. Auch Blumen, wie Tulpen, Gladiolen und Sonnenblumen, können selber geschnitten werden.

Nachhaltigkeit

Betrieben wird ein kontrolliert-integrativer Anbau, der sich am Bedarf der Abnehmer orientiert und dadurch nachhaltig ist. Die Erzeugnisse werden dabei ausschließlich direkt vor Ort verkauft. Im Hofladen können Obst und Gemüse aus eigener Produktion sowie Produkte von regionalen Direktvermarktern erworben werden.

In der Weihnachtszeit wird es auch wieder einen Christbaumverkauf und Buden mit Glühwein und anderen Schlemmereien zum Aufwärmen und Genießen geben.

Kontakt:
Pillnitzer Landstr. 301;
Tel. 0173/4862420;
www.obstbau-ruediger.de


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