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Kreuzchor lädt wieder ins Dynamo-Stadion

Dresden. In 156 Tagen ist es wieder soweit: Zum vierten Mal singt der Dresdner Kreuzchor am 20. Dezember mit tausenden Besuchern im Dresdner DDV-Stadion die schönsten Weihnachtslieder.

Was die Kruzianer im großen Stadionrund erreichen, lässt trotz winterlicher Temperaturen wohl niemanden kalt: Die friedliche Botschaft des Weihnachtsfestes vermittelt sich an diesem ungewöhnlichen Ort ganz unmittelbar. Was 2015 mit 12.000 begeisterten Zuschauern begann, steigerte sich schon 2016 auf 20.000 Besucher. Im vergangenen Jahr fanden durch eine Verschiebung der Bühne in den K-Block sogar 23.000 Besucher Platz im Stadion. „Viel mehr passen nicht hinein“, sagt Kay Aubrecht, Geschäftsführer des Veranstalters DKC Konzert- und Veranstaltungs UG. Doch auch vor den Fernsehbildschirmen verfolgten mehr als 800.000 Zuschauer die MDR-Übertragung, die auch 2018 wieder geplant ist. „Die Vorbereitungen für das diesjährige Adventskonzert laufen schon jetzt auf Hochtouren, auch wenn die passende Stimmung im Sommer noch nicht so ganz aufkommen will“, so Aubrecht.

Das Programm bietet auch in diesem Jahr eine gute Mischung zwischen schlichten Kirchenliedsätzen, berührenden Soloeinlagen und poppigen Arrangements internationaler Weihnachtslieder. Dazu lädt sich der Dresdner Kreuzchor eine große Band und prominente Gäste ein – Abwechslung und Überraschungen sind garantiert. Drei VIP-Ebenen im Dynamo-Stadion bieten zudem die ideale Location für Weihnachtsfeiern mit Familie, Freunden oder Geschäftspartnern. Die VIP-Tickets bieten neben dem Konzerterlebnis ein reichhaltiges Weihnachtsbuffet und alle Getränke inklusive.

Termin

Donnerstag, 20. Dezember / Einlass ab 16 Uhr / Konzertbeginn 18 Uhr

Ticketpreise

Stehplätze ab 15, ermäßigt 12 Euro, Sitzplätze ab 24, ermäßigt 18 Euro

Tickets gibt es in den WochenKurier Geschäftsstellen, auf www.adventskonzert.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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