Katja Starke

"Knallerei" dauert nur zwei Tage

Dresden. Verkauf von Feuerwerksartikeln gestartet

 Am Freitag startet der Verkauf von Feuerwerksartikeln zum Jahreswechsel. Ein stimmungsvolles Feuerwerk ist für viele die passende Begrüßung des neuen Jahres. Bei aller Ausgelassenheit und Freude ist jedoch vor leichtsinnigem Umgang mit Feuerwerkskörpern zu warnen. Feuerwerkskörper können beim unsachgemäßen Zünden gefährliche Verletzungen verursachen. Deshalb werden sie geprüft und müssen ein Prüfzeichen (CE-Zeichen) und eine Identifikationsnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und ?prüfung (BAM) tragen.

Es dürfen nur Feuerwerkskörper mit dieser Kennzeichnung verkauft und verwendet werden. Die Kennzeichnung mit CE-Zeichen und Identifikationsnummer bedeutet, dass die Kracher und Raketen bei sachgerechter Verwendung sicher sind und keine schädlichen Bestandteile enthalten oder gefährliche Splitter bilden können.

Damit bei aller Ausgelassenheit und Freude "nichts ins Auge geht", sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten:

 # Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 ist beschränkt auf den 31. Dezember und den 1. Januar eines jeden Jahres.

 # Feuerwerk der Kategorie 2 darf von Personen unter 18 Jahren nicht abgebrannt werden. Feuerwerkskörper dieser Art sind im Freien zu zünden. Es sind unbedingt die Hinweise der Gebrauchsanweisung zu beachten. Jeder sollte dabei auf ausreichende Sicherheitsabstände zu anderen Personen und zu Gebäuden achten. Besondere Rücksicht sollte auf Kinder und ältere Menschen, und auch auf Haustiere genommen werden.

 # "Blindgänger" niemals ein zweites Mal zünden, sondern stattdessen mit Wasser unschädlich machen! Keinesfalls sollten "Blindgänger" sofort wieder in die Hand genommen werden, da ein verzögerter Zündvorgang zu erheblichen Verletzungen führen kann.

 

Das für den Arbeitsschutz zuständige Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr warnt eindringlich vor selbstgebauten Feuerwerkskörpern.

"Diese Produkte enthalten explosionsgefährliche Stoffe, die sich bei unsachgemäßem Umgang entzünden und zu schweren Verletzungen führen können", so Staatsminister Sven Morlok. "Wer auf Feuerwerksartikel nicht verzichten möchte, sollte dabei unbedingt auf Nummer Sicher gehen ? im eigenen Interesse und im Interesse seiner Mitbürger."

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