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Klaus Fiedler rührte die Werbetrommel

Dresden. SPD-Delegierte spendeten 350 Euro für Roma-Zentrum Decin

Auf den außerordentlichen Parteitag der SPD Sachsen, der auf der Eventplattform in Flughafen Dresden stattfand sprach auch der Koordinator der SPD-AG Euroregion Elbe-Labe Klaus Fiedler zu den Delegierten. In einem kurzen, mitreißenden Statement informierte er den Parteitag über die intensive Arbeit mit Tschechien und besonders Decin.  

„Seit 2004 unterstützen wir in vielseitiger Form das Roma-Zentrum in Decin und dessen Projekte zu den Themen Integration und Bildung. Gemeinsam haben wir eine Roma-Wanderausstellung in tschechischer und deutscher Sprache initiiert. Das ist einmalig für Sachsen und Nordböhmen. Am 5. April  findet im Haus der nationalen Minderheiten die Vernissage statt. Das Markenzeichen der SPD ist und muss bleiben: mit den Schwächeren  solidarisch sein und darum nehme ich mir jetzt die Freiheit und sammle für die Kinder im Roma-Zentrum Decin“, so der couragierte Koordinator auf dem Parteitag.

Auch die  am Parteitag teilnehmende Generalkonsulin vom Tschechischen Generalkonsulat Dresden, Markéta Meissnerová, unterstützte diese Aktion mit einem Beitrag. Am Ende des Parteitages konnte Klaus Fiedler verkünden, dass im Spendentopf 350,30 Euro angekommen sind.

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DSC: Karriereende für Lars Hamann

Dresden. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als ich im Wiederaufbau begriffen war, machte mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Eine Bandverletzung am rechten Sprunggelenk führte zu einem Saisonabbruch. Als ich für die Saison 2019 das Speerwurftraining wieder aufgenommen habe, kam es erneut zu Ellenbogenbeschwerden. Die ärztliche Diagnose ergab, dass die Schäden im Gelenk eine sportliche Laufbahn auf diesem Niveau nicht mehr zulassen", erklärt der 29-Jährige. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen und habe mich mit viel Energie zurückgekämpft – am Ende konnte ich dann doch nicht die erwarteten Zielstellungen erfüllen. Es ist für mich Zeit, neue Ziele zu verfolgen." Lars Hamann wurde in Meißen geboren und machte seine ersten Speerwurf-Versuche beim DSC vor 17 Jahren. Seit 2003 startete er für den Verein. Der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger wurde 2010 Deutscher Juniorenmeister und gewann dreimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Er nahm 2013 und 2015 an den Weltmeisterschaften teil ebenso wie an den Europameisterschaften 2016. 2016 scheiterte er aufgrund der starken innerdeutschen Konkurrenz knapp am Ziel Olympia. 2017 erreichte er mit 86,71 seine persönliche Bestleistung und knackte damit auch die Norm für die Weltmeisterschaften. Damit erzielte er bundesweit jedoch erneut nur die viertbeste Weite und musste zuhause bleiben. „Mit seinem Engagement und den Erfolgen trug er dazu bei, dass sich eine starke Speerwurfgruppe beim DSC gebildet hat. In der Trainingsgruppe unter Leitung von Frau Wünsche und Herrn Krüger trainieren zurzeit 13 Sportler. Dabei ist mit Paul Schlenker in der U18 ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent gereift. Gleiches trifft für die Hammerwerferin Lilly Lützner zu", sagte Abteilungsleiter Gerd Töpfer. Lars Hamann arbeitet als Polizist in Dresden und hat ein Kind. Der Dresdner SC bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Lars Hamann für die zahlreichen gemeinsamen Jahre und die Treue, die Lars Hamann dem Verein entgegengebracht hat. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als…

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