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Klaus Fiedler rührte die Werbetrommel

Dresden. SPD-Delegierte spendeten 350 Euro für Roma-Zentrum Decin

Auf den außerordentlichen Parteitag der SPD Sachsen, der auf der Eventplattform in Flughafen Dresden stattfand sprach auch der Koordinator der SPD-AG Euroregion Elbe-Labe Klaus Fiedler zu den Delegierten. In einem kurzen, mitreißenden Statement informierte er den Parteitag über die intensive Arbeit mit Tschechien und besonders Decin.  

„Seit 2004 unterstützen wir in vielseitiger Form das Roma-Zentrum in Decin und dessen Projekte zu den Themen Integration und Bildung. Gemeinsam haben wir eine Roma-Wanderausstellung in tschechischer und deutscher Sprache initiiert. Das ist einmalig für Sachsen und Nordböhmen. Am 5. April  findet im Haus der nationalen Minderheiten die Vernissage statt. Das Markenzeichen der SPD ist und muss bleiben: mit den Schwächeren  solidarisch sein und darum nehme ich mir jetzt die Freiheit und sammle für die Kinder im Roma-Zentrum Decin“, so der couragierte Koordinator auf dem Parteitag.

Auch die  am Parteitag teilnehmende Generalkonsulin vom Tschechischen Generalkonsulat Dresden, Markéta Meissnerová, unterstützte diese Aktion mit einem Beitrag. Am Ende des Parteitages konnte Klaus Fiedler verkünden, dass im Spendentopf 350,30 Euro angekommen sind.

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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