Carola Pönisch

Jubiläum bei "Rudern gegen Krebs"

Dresden. Ein Ruderboot mitten im World Trade Center wirbt stellvertretend für die 8. Dresdner Benefizregatta Rudern gegen Krebs. Die findet am 15. September am Blauen Wunder statt. Es ist gleichzeitig die 100. Auflage der Veranstaltung seit Gründung der Initiative durch die Stiftung im Jahr 2005.

Am 15. September werden wieder über 90 Viererteams aus Unternehmen, Einrichtungen, Kliniken und privaten Unterstützern auf der Elbe am Blauen Wunder rudern, um Menschen mit der Diagnose Krebs zu helfen. In nur wenigen Wochen waren die Startplätze vergeben.

Da die Startmöglichkeiten für Ruderboote aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen begrenzt sind, werden Sponsorenpartner und Spender weiterhin gesucht. Jedes Engagement ist willkommen und trägt dazu bei, dass sich die Lebensqualität der betroffenen Menschen nachweislich verbessert.

Die Spende von 200 Euro pro Boot als Teil der Startgebühr sowie der Erlös aus dem Verkauf von Tombola-Losen, Luftballons, Getränken und Speisen fließen gemeinsam mit weiteren Spenden- und Sponsorengeldern in die Einnahmen der Regatta, aus denen die Stiftung auch 2018 Therapieprogramme für Menschen mit Krebs in Dresden/Sachsen finanzieren wird.

Mit den Erlösen von 29.000 Euro aus der Dresdner Regatta 2017 werden zurzeit regionale Bewegungs- und Ernährungsprojekte zur Unterstützung der Therapie von Krebspatienten am Uniklinikum Dresden finanziert, außerdem ein Kunsttherapieprojekt für krebskranke Kinder beim Sonnenstrahl e. V. Davon profitieren insgesamt ca. 300 Patienten.

Unterstützer gesucht

Wer die Organisatoren der Dresdner Regatta unterstützen will, kann sich bei  Dr. Susanne Engmann, Telefon: 0351/4585046, rudern-gegen-krebs@uniklinikum-dresden.de oder auf www.rudern-gegen-krebs.de melden.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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