Robert Pohl

Jubiläum für den DDP-Cup

Dresden. Backspin, Windmill und Flare am Elbufer. Am 31. Januar messen sich in Dresden die besten Tänzer im Hip Hop und Show Dance.

Das Internationale Congress Centrum wird einen ganzen Tag beim größten Tanzwettbewerb von Ostdeutschland zum Beben gebracht.

Angefangen hat alles ganz klein in Hoyerswerda. Dort fand der erste DDP-Cup vor fünfzehn Jahren statt. "Ausgangspunkt unserer Überlegungen damals war, einen qualitativ hochwertigen Wettkampf zu veranstalten", erzählt Organisatorin Dörte Freitag, "weil es so etwas noch nicht gab". Die Personaltrainerin arbeitet auch als Tanzcoach und hat den Hut auf beim DDP-Cup. Sie ist zudem die Namensgeberin der Veranstaltung, denn DDP steht für "Dörtes Dance Projekt". Bis 2012 wurde jährlich in Hoyerswerda getanzt, doch die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen stiegen immer weiter an. Mittlerweile hat sich der DDP-Cup zum größten seiner Art in Ostdeutschland entwickelt.

Mehr als 700 Tänzer werden am 31. Januar ab 15 Uhr im Internationalen Congress Center auf der Bühne ihre Hüften und Beine schwingen, vor erwarteten 1.500 Zuschauern. Die Choreographien werden durch eine sechsköpfige Fachjury bewertet, die mit Breakdance-Weltmeister Niels Robitzky und Heiko Hannewald, dem zweifachen DDR-Meister im Breakdance, namhaft besetzt ist.

 

Beim Tanzen kommt es vor allem auf Synchronität, Originalität, Ausstrahlung und die kreative Umsetzung an. Eine Gruppe besteht aus mindestens drei Tänzern. "Je größer die Gruppe wird, desto höher ist der Schwierigkeitsgrad", erklärt Arne Schumann, der den Wettbewerb mit organisiert.

In Dresden werden Teilnehmer aus ganz Sachsen und dem Osten der Republik an den Start gehen. Neben Hip Hop gibt es noch den Show Dance als Wettbewerb. Beide werden in den Kategorien Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchgeführt. Damit die Besucher noch mehr erleben können, haben sich die Gastgeber mit Sänger Michael Heinemann von "Voice of Germany" einen singenden Moderator eingeladen.

Infos und Karten gibt es im Internet unter www.ddp-cup.de oder in der DDP-Tanzschule, An der Frauenkirche 12. Sie kosten 18 Euro, ermäßigt 12,50 Euro. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt.

Dörte Freitag (l.) will mit ihrem Team in diesem Jahr zum 15. Mal beim DDP-Cup wieder hoch hinaus. Fotos und Video: Pohl

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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