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Jazztage Dresden unter dem Motto JAZZT ERST RECHT

Erstes Summertime-Konzert startet am 19. Juni

Dresden. 2021 swingt, groovt und feiert Dresden wieder live! Spontanität, Freiheit und Vielfalt – das ist Jazz. Mit unwiderstehlichen Rhythmen geht er unter die Haut und verbindet Menschen aller Kulturen und jeden Alters.

Mit mehr Veranstaltungen, neuen Formaten und den besten Solokünstlern und Ensembles der Szene holen die Jazztage Dresden dieses positive Lebensgefühl in die sächsische Landeshauptstadt. Dresden startet durch – JAZZT ERST RECHT!

„Wir sind sehr glücklich, dass die Jazztage im Jahr 2021 dank der Corona-Hilfen durch Bund mit Neustart Kultur, Land mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden wirtschaftlich abgesichert sind. So können Veranstaltungen im Ausnahmefall auch mit kleinerem Publikum oder eintrittsfrei stattfinden“, freut sich Jazztage-Dresden-Intendant Kilian Forster. In bewährter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Partnern und Förderern erweitern die Jazztage das Festival mit Freiluftveranstaltungen im Sommer und realisieren neue Formate. So beschreitet das Musikfest in seinem 21. Jahr neue Wege und beendet den kulturellen Stillstand mit einem klaren Konzept für die Zukunft.

„Jazzt erst recht!“ ist für die Jazztage das treffende Motto für den Aufbruch nach den bedrückenden Erfahrungen der Pandemie. „So, wie sich die Jazzmusik immer wieder neu erfindet, Grenzen überschreitet und Menschen wach und glücklich macht, so motivierend und lebensfroh möchten wir mit unserem Festival in die Normalität zurückkehren“, verrät Tanja Grandmontagne, Geschäftsführerin der Jazztage Dresden.

Durch die nationale und internationale Ausrichtung der Jazztage, die eine ideale Symbiose von Hoch- und Clubkultur in mitreißenden Konzerten und Sessions anbieten, erhält das sommerliche Kulturangebot in der Stadt einen qualitativen Schub. Allen Beteiligten – von den Künstlern über Gastronomie und Tourismus bis hin zum Publikum – bietet sich eine neue Möglichkeit zur aktiven Bewältigung der Krisenfolgen. Die Freiluftveranstaltungen mit einheimischen und internationalen Künstlern zu den Filmnächten, im Augusto-Garten, beim Palaissommer, im Gartenbau Rülcker, in der Saloppe und bei Schönen Gärten Eyßer sowie eintrittsfrei im SchillerGarten werden Dresden als weltoffene und innovative Kulturstadt präsentieren.

Mit Konzerten von jungen Jazzmusikern und Ensembles möchten die Jazztage Dresden bei JAZZ´N‘FUTURE die Generation von morgen für Jazzmusik gewinnen. Dies gelingt sicherlich mit den schwedischen Ausnahmemusikern von Dirty Loops, die optisch eher an Tokio Hotel erinnern, wie auch mit den ganz jungen Talenten wie Markus Manz, ToyToy, Isfar Sarabski oder der Dresdnerin Karoline Weidt.

Das zukunftsweisende, interaktive Format JAZZTAGE-AKADEMIE bietet erstmals in der Festivalgeschichte Mitmach- und Zuhör-Workshops für Laien und für Amateure sowie Meisterklassen für junge Musiker. Die erste Workshop-Phase vom 22. bis 26. Oktober 2021 wird mit Joscho Stephan stattfinden, dem führenden Gipsy-Gitarristen Deutschlands.

Vom 20. Oktober bis zum 21. November 2021 findet das Kernfestival, die 21. Jazztage Dresden statt. Gäste können sich auf die Topstars vor allem wieder aus den USA, aus Europa und anderen Teilen der Welt freuen. Dazu natürlich wieder lokale Acts von besonderer Qualität. Aus der Wiege des Jazz kommen unter anderem Gregory Porter, Dee Dee Brigdewater, Lisa Simone, Maceo Parker, Lee Ritenour, Mike Stern, Big Daddy Wilson und James Carter. Europa wird von dem dreimaligen Grammy-Preisträger und Snarky-Puppy-Pianisten Bill Laurance, vom Pasadena Roof Orchestra aus Großbritannien, dem schwedischen Tingvall Trio, dem russischen Weltbürger und Gitarristen Estas Tonne, dem finnischen Iiro Rantala Quartett, Patax und Charly Gitanos aus Spanien, den österreichischen Blechblasgauklern und Virtuosen Mnozil Brass, Nina Attal aus Frankreich und vielen anderen vertreten. Weitgereiste Gäste werden beispielsweise das Instrumental-Genie Adam Ben Ezra aus Israel, das Jazz-Funk Trio Azymuth aus Brasilien, The Fitzgeralds aus Kanada oder auch die in New York lebende deutsche Legende Ute Lemper sein.

Erstmals begrüßt wird das Filmorchester Babelsberg, welches in zwei Konzerten im Kulturpalast auftreten wird. Einmal gemeinsam mit dem US-amerikanischen Sänger Curtis Stigers und zum Abschluss der Jazztage gemeinsam mit den Festival-Gastgebern Klazz Brothers & Cuba Percussion. Die Bandbreite aller Veranstaltungen wird von traditionellem Oldtime-Jazz und -Swing der 20er und 30er Jahre über Blues, Latin-Jazz, Be-Bop und Funk bis zu Free-Jazz, Avantgarde und Modern-Jazz reichen. Singer-Songwriter, Weltmusik, Klassik pur und Crossover-Projekte von Classical-Crossover über Fusion, Techno-Jazz bis Jazz-Rock sparen keinen Stil aus und werden keine Wünsche offenlassen.

Für fast alle ausgefallenen Konzerte von 2020 konnten Ersatztermine in diesem und dem kommenden Jahr gefunden werden. Da sich durch die Tourneepläne der Bands noch Veränderungen ergeben können, empfiehlt es sich, unter www.jazztage-dresden.de öfter den aktuellen Stand abzufragen. Dort sind auch alle Informationen zu Hygienemaßnahmen und organisatorische Hinweise veröffentlicht. Besucher, welche im Vorverkauf Karten erwerben, erhalten bei Verlegung oder Ausfall der Veranstaltung pro Ticket eine Gutschrift von 10 Euro auf den Kauf von Eintrittskarten für ein anderes Konzert.

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