Carola Pönisch

Humorzone: Auch 2019 darf gelacht werden

Dresden. Im nächsten Jahr feiert die »HumorZone«, also die Dresdner Humorfestspiele, ihren 5. Geburtstag. Im März gibt sich der feine Herr Schirmherr die Ehre....

»Man darf auch mal lachen müssen« meinte Olaf Schubert 2015 und rief mit anderen Spaßkollegen die HumorZone aus. Viermal ging das humorige Festival bisher sehr erfolgreich über diverse Bühnen in der Stadt.

Im nächsten Jahr darf gelacht und auch ein bischen gefeiert werden, wenn die HumorZone zum 5. Mal ausgerufen wird. Der feine Herr Schirmherr Olaf Schubert hat schon jetzt eine ganze Schar illustrer Gratulanten vertraglich gebunden, darunter Sebastian Pufpaff, Gernot Hassknecht, Ingolf Lück, Zärtlichkeiten mit Freunden, Wladimir Kaminer und mit dem Comedyduo The Umbilical Brothers sind sogar erstmals Gäste aus Australien. Summa summarum macht das über 100 Künstler bei 58 Veranstaltungen an fünf Tagen.

Neue Locations, Aftershow und FlachwitzZone

Die HumorZone wächst in die Breite. Mit Schauspielhaus und Kleinem Haus, dem Kraftwerk Mitte und dem Theaterrestaurant Merlins kommen im März weitere Spielstätten dazu. Ganz wichtig außerdem: Der Lachmodus wird bis in die ganz späten Abendstunden ausgedehnt. »Der Tod« persönlich bringt die Geisterstunde am HumorZonen-Freitag nach Dresden. Pünktlich um Mitternacht lädt er für 60 Minuten alle Seelen und Seelinnen zur ersten Too-Late-Night-Show im Diesseits ein. Der Leichenschmaus wird gewürzt mit zwei Überraschungs-Gästen aus der Szene, der einzigartigen Exitussi-Live-Band und jeder Menge schwarzem Humor.

Ebenfalls für späte und vor allem flache Witze unter der Gürtellinie zu empfehlen: die FlachwitzZone am Samstagabend. Mal sehen wer dieses Mal die „Goldene Flachzange" mit nach Hause nimmt...

Organisator der HumorZone ist die in Weinböhla ansässige Comedy- und Kabarettproduktionsfirma Agentour. Der MDR bleibt beim HumorZonen-Jubiläum  Partner für Funk, Fernsehen und Digitales.  Höhepunkt wird die Übertragung der HumorZonen-Abschlussgala mit Schirmherr Olaf Schubert im MDRFernsehen.

Tickets gibt's an allen bekannten VVK-Stellen und auf www.humorzone.de

 

 

 

 

 

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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