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Glücksgriff wie Esswein muss her

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Hans-Jürgen Dörner und Gert Zimmermann – ein Jahrgang (1951) und Dynamoverrückt. Der eine mehr als 20 Jahre auf und beide jahrzehntelang neben dem Platz. Im aktuellen Podcast »Zimmis Overtime«, erinnert sich »Dixie« an einige Episoden, die er mit »Zimmi« erlebt hat. Hörenswert und amüsant! »Wer nicht mehr lachen kann, hat schon verloren«, war einer von Zimmis Leitsprüchen.

Nicht viel zu lachen hatten die Schwarz-Gelben in den letzten Monaten. Mit einem Zwei-Jahres-Plan ist der neue Sportdirektor Ralf Becker angetreten. Sein Ziel: Wieder-Aufstieg 2022 – spätestens! Und es  gibt positive Signale, Eigengewächse und Routinier Marco Hartmann haben verlängert und neue junge Leute unterschrieben. Ohnehin ist Jugend Trumpf: Mindestens vier »U23«-Kicker müssen laut den DFB-Statuten bei jedem Spiel zum Kader gehören.

Allerdings wird Dynamo nur mit Youngstern nicht oben mitspielen. Das weiß auch Aufsichtsrats-Mitglied Dörner, der auf Glücksgriffe wie einst Alexander Esswein und Justin Eilers hofft, mit denen Dynamo  zweimal aufgestiegen ist. Letzterer hat sich gerade wieder verletzt, Esswein (30, zuletzt Hertha BSC) ist allerdings ablösefrei auf dem Markt. Eine Rückhol-Aktion wäre allein wegen seines Gehalts trotzdem kein Schnäppchen, aber die schwarz-gelbe Kasse ist ja dank guter Wirtschaftlichkeit in den letzten  Jahren ordentlich gefüllt.

Thomas Schmidt

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