Thomas Schmidt

Geisterspiel oder (halb)volle Hütte?

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Der Countdown läuft: Keine zwei Wochen mehr bis zum Zweitliga-Start! Eine große Frage steht noch immer: Wird es ein Start vor wenigstens halbvollen Tribünen?

Die DFL hat von »mindestens 25.000 Fans« gesprochen, die in 1. und 2. Bundesliga bei einem Spiel dabei sein dürfen. Doch das letzte - und entscheidende - Wort haben Behörden, wie das  Gesundheitsamt eine ist. Das in Dresden richtet sich derzeit nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung Sachsens. In der wird ein Hygienekonzept gefordert, in dem die Veranstalter plausibel erklären müssen, wie sie mit den Regeln umgehen und diese einhalten. So durften beim Heimspiel der Dresden Monarchs gut 1.500 Fans im Heinz-Steyer-Stadion dabei sein. Die Galopper begrüßten 2.700 zu ihrem Renntag.

Die Schwarz-Gelben arbeiten noch an ihrer Lösung, wie viele gegen Ingolstadt ins Rudolf-Harbig-Stadion dürfen. Eine Woche danach gucken die Dynamo-Fans in die Röhre. In Hamburg haben die Politiker nämlich Nägel mit Köpfen gemacht: 30 Prozent der Plätze dürfen besetzt werden. Das sind am 1. August bei HSV gegen Dynamo 17.100. Laut der Zehn-Prozent-Auswärtsregel stünden den Dresdnern 1.710 Tickets zu.

Der Hammer ist aber: Nur Personen, die ihren festen Erstwohnsitz in Hamburg haben, sind zutrittsberechtigt. Damit sind nicht nur die Schwarz-Gelben außen vor, auch HSV-Fans, die in einem Hamburger Nachbardorf wohnen, fallen durchs Raster. Der HSV hat Einspruch eingelegt. Wird der Senats-Beschluss gekippt, profitieren auch die Dynamo-Anhänger.

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