gb

Geht nicht, gibt‘s (fast) nicht

Dresden. Am 1./2. September findet die 3. Dresdner Pflegemesse in der Messe Dresden statt. Von Anfang an gehört das Autohaus Pattusch gemeinsam mit Kirchhoff Mobility zu den Ausstellern.

Gesund und mobil bleiben bis ins hohe Alter – wer wünscht sich das nicht? Was aber, wenn das Leben anders verläuft? Wenn ein Unfall oder eine Krankheit plötzlich ein Leben im Behinderung nach sich zieht? Wenn ein Kind behindert geboren wird?

Zumindest was das Thema Mobilität im Sinne von motorisiertem Fortbewegen angeht, sind Christian Henker und Roy Fritzsche der Meinung »Mobil sein geht immer. Für jedes Problem gibt‘s eine Lösung.«

Die beiden sind ein eingespieltes Team: Christian Henker, Verkäufer im Autohaus Pattusch, und Roy Fritzsche, Produktberater und Außendienstmitarbeiter bei Kirchhoff Mobility. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren als Fahrzeugumrüster für individuell angepasste Mobilitätshilfen in Serienfahrzeugen am Markt. Im Autohaus Pattusch hat die Kirchhoff Mobility hier in Dresden (s)einen besonderen Kooperationspartner gefunden, nicht nur als Vermittler von umzurüstenden Neu- und Gebrauchtwagen, sondern auch als Servicepartner für alle anderen Marken, in denen Kirchhoff-Technik steckt.

»Für jedes Problem gibt‘s eine Lösung«

Ob Fahr- und Bedienhilfen wie z.B. Handschaltungen, Lenkhilfen und Pedalanpassungen, Einstiegshilfen wie Schwenksitze und Lifte, Verladehilfen wie Kofferraumlifter, Heck- oder seitliche Verladesysteme bis hin zu Lenk- und Bremssystemen für die komplette Handbedienung des Autos oder die Umrüstung des Fahrzeugs als »Heckeinsteiger« – »für jede Art der Behinderung finden wir eine technische Lösung, damit Menschen selbstständig Auto fahren können oder zumindest im Auto mitfahren können«, sagt Roy Fritzsche.

»Auf der Messe erfahren wir ein tolles Feedback«

Wenn Roy Fritzsche Anfang September zum dritten Mal bei der Pflegemesse dabei ist und interessierten Besuchern erklärt, was technisch alles möglich ist, dann findet der gelernte Autoverkäufer schnell Zugang zu seinen Gesprächspartnern. Denn Fritzsche sitzt selbst im Rollstuhl, wurde mit einer inkompletten Querschnittslähmung geboren – und ist als Außendienstler im VW Multivan in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterwegs. »Der Zugang zum Thema Autofahren und Rollstuhl ist für mich natürlich viel einfacher, es gibt da keine Berührungsängste.«

Was Christian Henker und Roy Fritzsche außerdem an der Messe schätzen: »Hierher kommt gezielt Publikum mit Interesse am Thema.« Man erfahre ein großes Feedback und das zeige sich letztlich auch in den Auftragsbüchern, die nach der Messe in beiden Firmen ein Stück dicker sind...

AH Pattusch & Kirchhoff Mobility

* AH Pattusch Dresden, Kesselsdorfer Str. 300

* Kirchhoff Mobility, Hauptsitz Berlin, elf Standorte in Deutschland (8), Wien, Schweiz

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind – Armutszeugnis

Sachsen. Das Ding mit dem Dresdner »Nazinotstand« habe er sich am Wahlabend ausgedacht. Die Grünen kämen nun sicher mit dem »Klimanotstand«. Da könnte er die »erpressen« und erst mit denen stimmen, wenn sie für seinen »Nazinotstand« votieren. Das erzählte Max Aschenbach neulich der »Sächsischen Zeitung«. Und zeigte sich sichtlich zufrieden. Max A. ist im vergangenen Mai mit 3.078 Stimmen in den Dresdner Stadtrat gewählt worden – für »Die Partei«, die keine Partei, sondern ein Verein für politische Satire sein will. Weshalb Max A. sich auch als Satiriker sieht und als Kunstfigur agiert. Er hat nur vier Monate gebraucht, um mit den Stimmen von SPD, Linken, Grünen und FDP eine Erklärung im Stadtrat durchzubringen, in der unter der Überschrift »Nazinotstand?« rechtsradikales und  neonazistisches Denken in der Dresdner Stadtgesellschaft thematisiert und angeprangert werden. Das hat Max A. berühmt gemacht und Dresden weltweit verheerende Reaktionen eingebracht. Was den Künstler zu ungeahnter Ehrlichkeit anstiftet: Jede Wählerstimme für »Die Partei« sei ein Armutszeugnis für die Demokratie. Das aber ist nur die halbe Wahrheit. Die Stadträte, die sich genötigt sahen, der Max-A.-Satire zu folgen, haben die andere Hälfte geliefert. Ihr Hans EggertDas Ding mit dem Dresdner »Nazinotstand« habe er sich am Wahlabend ausgedacht. Die Grünen kämen nun sicher mit dem »Klimanotstand«. Da könnte er die »erpressen« und erst mit denen stimmen, wenn sie für seinen »Nazinotstand« votieren. Das erzählte Max…

weiterlesen