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Fusion: SC Freital statt Dresdner SC Dynamo

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Vor genau 20 Jahren geisterte ein Wort als Heilsbringer durch Fußball-Dresden: Fusion. Die kriselnden Dynamos und der DSC 1898 im Höhenflug sollten sich zum Dresdner SC Dynamo zusammenschließen.
Am Ende wurde nichts daraus, die Schwarz-Gelben kamen allein wieder nach oben und die Rot- Schwarzen verschwanden in den Niederungen der Landesklasse. Was dank einer Fusion möglich ist, sah man in Franken: 1996 schloss sich der TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg Fürth an und 16 Jahre später stieg die SpVgg Greuther Fürth in die 1. Bundesliga auf. Was das alles mit Sachsen zu tun hat?

Hierzulande wurde jetzt eine Fusion vollendet, an der viele Monate gefeilt wurde. Aus FV Blau-Weiß Stahl Freital, SC Motor Freital und Hainsberger SV wurde der Sportclub Freital e.V. Der kickt dank des Hainsberger Aufstiegs in der Sachsenliga – und will höher hinaus. Immerhin ist der neue Verein mit  seinen 1.500 Mitgliedern, den gebündelten Kräften und der Sponsoren, die fast alle zur Stange halten, jetzt der größte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Das Stadion der Freundschaft wird für 4,5 Millionen Euro um- und ausgebaut. Auch die anderen  Abteilungen wie Bogenschießen, Schwimmen, Leichtathletik oder Volleyball profitieren von den neuen professionellen Strukturen.

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Neue Macht dank Fusion: Der SC Freital hat Großes vor.

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