Thomas Schmidt

Für Zuschauer gilt: 50 Prozent und 3-G

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Wie viele, wie, wer, wer nicht? Das Thema Zuschauer in Corona-Zeiten beschäftigt auch den Sport  weiter – unabhängig der derzeit niedrigen Inzidenz-Zahlen. Dabei waren die Beschränkungen  beispielsweise bei Dynamo gar kein Problem. 50 Prozent der Zuschauerkapazität wurden laut aktuell geltender sächsischer Corona-Schutz-Verordung (CSV) vom Gesundheitsamt erlaubt. Heißt konkret fürs Rudolf-Harbig-Stadion: 16.000. Doch nur 12.702 Tickets wurden für das DFB-Pokalspiel gegen Paderborn verkauft. Komisch!

Mögliche Gründe: Sommerferien in Sachsen, Paderborn war nicht der megaattraktive Gegner oder der späte Freitagabend für Auswärtige abschreckend. Und: Die Drei-G-Regel (geimpft, genesen, getestet) lehnt ein Teil des harten Fankerns ab. Dabei könnte es auch viel schlimmer sein. Der 1. FC Köln beispielsweise lässt ab seinem zweiten Saison-Heimspiel nur noch Geimpfte oder Genesene ins  Stadion. Da können die Sportanhänger hierzulande also noch froh sein, dass 3-G und nicht 2-G gilt. Ein anderes Problem mit der sächsischen CSV: Bei jeder Aktualisierung gibt es neue Auslegungen. Aktuell  wird demnach zwischen Sport- und Großveranstaltungen unterschieden. Bei einer Inzidenz von unter 10 an sieben aufeinander folgenden Tagen besteht bei Sportveranstaltungen keine Testpflicht.  Trotzdem war diese bei Dynamo oder auch bei den Monarchs Pflicht. Denn deren Sport- wurden wegen der mehr als 1.000 Zuschauer zu Großveranstaltungen. Auch der Galopp-Renntag im Juli lief noch unter Sportevent. Der am kommenden Sonnabend ist nun eine Großveranstaltung – also 3-G-Pflicht.

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Kein Berufsverbot für Pflegekräfte im Landkreis Bautzen

Bautzen. Am Montagabend 24. Januar) versammelten sich wieder zahlreiche Demonstranten in der Bautzener Innenstadt, die gegen die Corona-Maßnahmen protestierten. So lief eine größere Gruppe von bis zu 2.000 Menschen vom Fleischmarkt in Richtung Bahnhofstraße. Sie hielten schließlich vor dem Bautzener Landratsamt. „Es wird kein Berufs- und Betretungsverbot für Pflegekräfte und medizinisches Personal geben.“ Dabei trat der Vize-Landrat Udo Witschas in Erscheinung und sprach zu den Demonstranten. Auf die Frage, wie denn die Kreisbehörde nach dem 15. März mit ungeimpften Pflegepersonal umgehen werde, antworte Witschas emotional: „Wenn Sie mich fragen, was das Bautzener Gesundheitsamt machen wird, ab dem 16. März, dann werden wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im medizinischen oder pflegerischen Bereich kein Berufs- oder Betretungsverbot erteilen“ und ergänzt weiter: „Wer soll sich um die Pflegebedürftigen kümmern, wenn die Mitarbeiter nicht mehr da sind“, so der CDU-Politiker. Gesundheitsämter vor einer Zwangssituation bewahren Auch der Landrat Michael Harig (CDU) findet, dass die Impfpflicht für medizinisches und pflegerisches Personal aufgehoben werden sollte. In einem Brief wandte sich Harig an den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU), der wiederum auf Bundeseben für eine gesetzliche Änderung werben solle. Der Landrat möchte keinesfalls die Impfung in Frage stellen, aber es gehe ihm um die Versorgungssicherheit im Landkreis Bautzen: „Gesetzliche Regelungen sollten nur dann getroffen werden, wenn deren Umsetzung machbar und damit verbundene Ziele erreichbar sind. Beides ist nicht gegeben", so der Landrat. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis. Am Montagabend 24. Januar) versammelten sich wieder zahlreiche Demonstranten in der Bautzener Innenstadt, die gegen die Corona-Maßnahmen protestierten. So lief eine größere Gruppe von bis zu 2.000 Menschen vom Fleischmarkt in Richtung Bahnhofstraße.…

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