Carola Pönisch

Für Spontane: Brauereibesuch in Radeberg

Dresden. Die Radeberger Exportbierbrauerei erweitert ihr Besichtigungsangebot. Ab November werden jeden Freitag Führungen ohne Anmeldung angeboten.

Seit 1999 lädt die Radeberger Exportbierbrauerei zum „Blick hinter die Kulissen von Radeberger Pilsner“ ein. Dass der Zuspruch groß ist, zeigen die Zahlen: Bis heute empfängt die in der Bierstadt Radeberg beheimatete Brauerei jährlich bis zu 20.000 Besucher.  

 Nun hält das Radeberger Team ein neues Angebot bereit, das den Brauereirundgang inklusive Verkostung von Pilsner und Zwickelbier (unfiltriertes Radeberger Pilsner) auch ohne langfristige Planungen möglich macht.

 Ab November  wird jedem Freitag um 18 Uhr und außerdem jeden 1. Samstag im Monat um 16 Uhr eine  gut zweistündige Brauereibesichtigung angeboten, die gänzlich ohne Vorreservierung stattfindet.

 Pro Termin können dabei bis zu 30 spontan eintreffende Gäste berücksichtigt werden; ein rechtzeitiges Erscheinen vor Ort wird empfohlen.

Ergänzung zum Anmeldesystem

 Dieses neue, das bisherige Anmeldesystem ab 1. November ergänzende Angebot wurde nach Auswertung einer eigenen Gästebefragung und im aktiven Austausch mit Touristikpartnern kreiert. Denn bislang wurde Besuchern ausschließlich nach Voranmeldung Einlass gewährt. Doch sowohl Übernachtungs- als auch Tagesausflugsgäste entscheiden sich heute viel spontaner, wie sie ihren Tag verbringen möchten. Mit den zu festen Terminen zusätzlich angebotenen Besichtigungen ist nun auch ein kurzentschlossen angedachtes Brauereierlebnis möglich  

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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