Carola Pönisch

Kolja und der Fernsehturm to go

Dresden. Das Original steht zwar noch nicht zur Verfügung, dennoch hat der Fernsehturm-Verein jetzt außer einem Turmbotschafter auch noch einen mobilen Fernsehturm für Werbezwecke

 »Solange wir nicht auf den Turm können, werden wir eben mit ihm reisen«, sagten sich die pfiffigen Mitglieder des Fernsehturmvereins.

 Und deshalb hat Dresden nun zwei Fernsehtürme – einen im Dornröschenschlaf harrenden 252 Meter hohen »echten« auf dem Wachwitzer Elbhang und einen kleinen für unterwegs im Maßstab 1:48. Das 4,25 Meter hohe Modell hat außer seiner »to go-Funktion« noch zwei weitere große Vorteile: Er ist zerlegbar und damit sehr gut transportabel und im Turmcafé brennt schon Licht. Wenn das kein gutes Omen ist.

 Gefertigt wurde der Fernsehturm von der Werbeagentur »Die Macher« auf der Schlüterstraße. Kolja Kirsch war einer der fleißigen Mitarbeiter, die etliche Stunden am Modell tüftelten. Der 18-Jährige wird von den »Machern« gerade zum Mediengestalter ausgebildet und war beim Turmbau hauptsächlich für die grafischen Leistungen am PC verantwortlich. Den Großteil der Bausumme von 2.800 Euro spendeten »Die Macher« übrigens für den Verein. »Es kommt ja einem tollen Anliegen zugute«, so Macher-Chefin Heike Leuner.

 Das schicke Modell wird übrigens erstmals am 24. Juni punkt 12 Uhr auf der Dresdner Straße 26 zum Einsatz kommen. Und Turmbotschafter Uwe Steimle, so viel sei schon verraten, wird auch mit von der Partie sein.

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