Carola Pönisch

Kolja und der Fernsehturm to go

Dresden. Das Original steht zwar noch nicht zur Verfügung, dennoch hat der Fernsehturm-Verein jetzt außer einem Turmbotschafter auch noch einen mobilen Fernsehturm für Werbezwecke

 »Solange wir nicht auf den Turm können, werden wir eben mit ihm reisen«, sagten sich die pfiffigen Mitglieder des Fernsehturmvereins.

 Und deshalb hat Dresden nun zwei Fernsehtürme – einen im Dornröschenschlaf harrenden 252 Meter hohen »echten« auf dem Wachwitzer Elbhang und einen kleinen für unterwegs im Maßstab 1:48. Das 4,25 Meter hohe Modell hat außer seiner »to go-Funktion« noch zwei weitere große Vorteile: Er ist zerlegbar und damit sehr gut transportabel und im Turmcafé brennt schon Licht. Wenn das kein gutes Omen ist.

 Gefertigt wurde der Fernsehturm von der Werbeagentur »Die Macher« auf der Schlüterstraße. Kolja Kirsch war einer der fleißigen Mitarbeiter, die etliche Stunden am Modell tüftelten. Der 18-Jährige wird von den »Machern« gerade zum Mediengestalter ausgebildet und war beim Turmbau hauptsächlich für die grafischen Leistungen am PC verantwortlich. Den Großteil der Bausumme von 2.800 Euro spendeten »Die Macher« übrigens für den Verein. »Es kommt ja einem tollen Anliegen zugute«, so Macher-Chefin Heike Leuner.

 Das schicke Modell wird übrigens erstmals am 24. Juni punkt 12 Uhr auf der Dresdner Straße 26 zum Einsatz kommen. Und Turmbotschafter Uwe Steimle, so viel sei schon verraten, wird auch mit von der Partie sein.

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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