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Neuer Fitness-Berater für die Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen konnten mit Felix Sunkel einen sehr erfahrenen Fitness-Berater und Fachmann hinzugewinnen. Der Diplom-Fitness-Ökonom berät die Blau-Weißen ab sofort bei allen Fragen rund um das Thema Fitness.

Sunkel ist seit Juli 2018 hauptamtlicher Athletik-Trainer beim SC Paderborn und war zuvor beim VfL Wolfsburg tätig. Mit diesem Club gewann er den DFB-Pokal. Auch im Eishockey ist der gebürtige Hannoveraner kein Unbekannter: Sunkel hielt die Hannover Scorpions fit und wurde mit dem damaligen DEL-Club Deutscher Meister. Der 39-Jährige ist seit über 20 Jahren als Fitness-Trainer in verschiedenen Positionen tätig gewesen und weist bereits jetzt eine Menge Erfahrung auf. Er wird stetig in Kontakt zum Trainerteam der Eislöwen stehen und bei strategischen Fragen Hilfestellungen geben.  

Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Ich freue mich sehr, dass Felix unserer Mannschaft beratend zur Seite steht. Ich habe bereits in Hannover mit ihm zusammengearbeitet und die hervorragende Fitness der Spieler war ein wichtiger Grundstein für die Meisterschaft im Jahr 2010. Felix wird selbstverständlich seinen Hauptberuf beim SC Paderborn weiter nachgehen. An dieser Stelle danken wir Paderborn, dass der Club seine beratende Tätigkeit bei den Eislöwen ermöglicht. In Dresden wird Co-Trainer Petteri Kilpivaara die Kontrolle des Fitnesszustands der Spieler übernehmen und steht ihnen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.“

Felix Sunkel: „In den letzten Jahren konnte ich reichlich Erfahrung im Leistungssport sammeln. Der Kontakt zu Marco war nie abgerissen und es herrschte bei mir sofort Euphorie, als Marco mich angefragt hat. Ich freue mich, neben meinem Hauptberuf beim SC Paderborn, Dresden und den Eishockeysport zu unterstützen und mein Wissen an die Eislöwen weiterzugeben. Die Basis wird jetzt im Sommer gelegt. In der Saison wird es individuell angepasste Fitness-Programme geben. In der Saison ab September steht dann der  Eishockeysport im Vordergrund und es gilt die Fitness zu erhalten und die Frische der Profis zu gewährleisten. Ich hoffe, dass die Zeit während der Corona-Krise gut überstanden wird und alle einen pünktlichen Start in die neue Eishockey-Saison erleben dürfen.“

Die Zusammenarbeit mit der Profi-Mannschaft und Athletik-Trainer Niels Böttger wird in der neuen Saison nicht fortgeführt. Die Dresdner Eislöwen bedanken sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen sich, dass er dem Stammverein weiterhin erhalten bleibt.

(pm/Dresdner Eislöwen)

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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