Carola Pönisch

Felix hilft beim "analogen" Verlieben

Dresden. "Aller elf Minuten verliebt sich ein Single ..."???? Nein, meint Felix Pischel, so einfach ist das nicht. Und holt das Kennenlernen wieder in die reale Welt.

"Aller elf Minuten verliebt sich ein Single beim Wandern" - okay, bis dieser Spruch halbwegs greift, hat Felix Pischel noch viel Arbeit. Immerhin: Ein Anfang ist gemacht. Der junge Mann, in wenigen Tagen 25 Jahre alt, hat sein Gewerbe angemeldet und seine Homepage am Start. Nun braucht er nur noch Leute auf der Suche nach der großen Liebe.

Dass es was werden kann mit seiner neuen Dating-Idee, davon ist Felix überzeugt. Denn wo verliebt man am ehesten? In der Freizeit. Nur: Welcher Single zieht schon gern allein los? Und selbst wenn diese Hürde gemeistert ist: Wie und wo spricht man jemanden an, der einem gefällt? »In meinem Freundeskreis«, erzählt der angehende Chemiker, »lehnen die Meisten Singlebörsen im Internet ab. Erstens wollen sie nicht ewig vorm Rechner sitzen, Profile studieren und dann tage- oder wochenlangs Mails schreiben. Und zweitens: Man weiß ja nie, ob die Personen ‚dahinter‘ wirklich real sind.«
Was Felix zu der Frage führte: Wie und wo findet man in Dresden auf analogem Weg seine Herzdame beziehungsweise seinen Prinzen?
Einen guten Tipp gab seine Mama. Sie lebt im Rhein-Main-Gebiet, wo sogenannte Wander-Dates der große Renner sind. Und so war das Dresdner Unternehmen »Date im Freien – Partnersuche  mal anders« geboren.

Wandern, Schnitzeljagd oder Wikingerschach: Hauptsache es funkt


Wer also auf Partnersuhe ist, hat drei Optionen: Wandern mit anderen Singles zum Lilienstein, eine unterhaltsame Schnitzeljagd durch Moritzburg oder Wikingerschach auf einer x-beliebigen Wiese spielen. Keine Profile ins Internet stellen, keine monatliche Gebühr, sondern einfach einen schönen Tag verbringen, einen neuen Ort und neue Leute kennenlernen, Spaß haben. Damit das Ganze auch stimmig wird, sind drei Altersgruppen wählbar: 20 bis 35, 35 bis 50 und 50plus. Erste Anmeldungen zeigen: Die Idee kommt bei jeder Zielgruppe an. Was die Teilnehmer am Ende des Tages aus diesem neuen Bekanntenkreis machen, ob sich zwei wiedersehen wollen – »das entscheidet jeder selbst«.  Auch, wie oft jemand die geführte Wanderung zum Lilienstein oder die beiden anderen Dates mitmachen muss (will), um vielleicht die große Liebe zu finden.
Was zu der Frage führt: Wie ist der Beziehungsstatus von Felix? »Ich habe eine feste Freundin.« Analog kennengelernt, nicht digital.

Termine:

Wanderung: 10. Juni (35-50), 1. Juli (50+), 5. August (20-35)
Schnitzeljagd: 3. Juni (20-35)
Wikingerschach: 13. Juni (50+), 29. Juni (20-35)
www.dateimfreien.de

felix-pischel@gmx.de
0157/77 61 39 92

In Planung: Ausflüge nach Pillnitz, Radebeul und auf den Windberg Freital

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Stadt sagt Herbstmarkt ab

Dresden. Der für den 11. September bis 4. Oktober geplante Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt muss in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. „Angesichts der täglich gegenwärtigen Corona-Situation müssen wir hier äußerst sensibel bleiben. Deshalb hat sich die Stadt entschieden, zum Schutz der Gesundheit aller, auf die Durchführung des Herbstmarktes zu verzichten“, so Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und verantwortlich für das Marktwesen in Dresden. Begründet wird der Schritt vor allem auch damit, dass es im Gegensatz zu den Wochenmärkten aktuell kaum Möglichkeiten gäbe, den Anspruch an den besonderen Marktcharakter ohne erheblichen Mehraufwand mit den zur Zeit geltenden gesetzlichen Regelungen in Einklang zu bringen. Während Wochenmärkte der Grundversorgung der Bürger dienten, sei der Dresdner Herbstmarkt, der u.a. mit Marktbühne und Eventprogramm, Riesenrad und Kinderkarussell punktet – ein Spezialmarkt.  Von der Absage direkt betroffen sind rund 90 Händler.  Wie ist die rechtliche Lage konkret? Auf Grund der Corona-Pandemie bedingten aktuellen Situation und der diesbezüglich getroffenen Regelungen in § 5 SächsCoronaSchVO in Verbindung mit der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie ist eine uneingeschränkte Durchführung des Herbstmarktes in diesem Jahr untersagt. Die Durchführung von Großveranstaltungen ist vom 1. September bis  31. Oktober 2020 nur gestattet, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung nach § 7 Absatz 1 Satz 4 bis 7 möglich ist und die Hygieneregelungen eingehalten werden (§5 Satz 2. SächsCoronaSchVO). Die Regelung findet auf dem Herbstmarkt Anwendung, da sich mehr als 1.000 Personen in räumlich zeitlicher Hinsicht auf dem Herbstmarkt voraussichtlich aufhalten werden. Die Gewährleistung einer Kontaktverfolgung im Sinne der SächsCoronaSchVO ist nicht gegeben. Hinzu tritt, dass die Regelungen der Allgemeinverfügung bei derartigen Marktveranstaltungen eine Einfriedung der Veranstaltungsfläche (Umzäunung) vorsehen und das Gebot der Einhaltung von Mindestabständen zu gewährleisten ist. Der für den 11. September bis 4. Oktober geplante Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt muss in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. „Angesichts der täglich gegenwärtigen Corona-Situation müssen wir hier äußerst sensibel bleiben. Deshalb hat…

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Neues Feuerwehrdomizil für 1,9 Mio. Euro

Bischofswerda. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber, Ordnungsamtsleiter des Landkreis Bautzen René Burk sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Hentschke einen Fördermittelbescheid von 430.000 Euro an OB Holm Große. Die restlichen zwei Drittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro werden von der Stadt Bischofswerda getragen. Eröffnung zum 85-jährigen Bestehen der Feuerwehr im Ort Geplanter Baustart ist spätestens im März 2021 und soll pünktlich zum 85-jährigen Bestehen im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Neben den 20 Kameraden der Ortsfeuerwehr freuen sich ebenso fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr über den neuen Standort. Denn diese müssen derzeit bei ihren Altersgenossen in Bischofswerda mittrainieren. Aktuelles Gerätehaus ist unzumutbar Das jetzige Gerätehaus wurde 1928 erbaut und im Jahr 1985 saniert. Das Gebäude entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. So fehlen Umkleidemöglichkeiten, die Sanitäreinrichtungen sind unvollständig, Gesundheitsgefährdung durch Schimmelbildung, eine nicht passende Torbreite sowie fehlende Aufstellflächen für die zwei vorhandenen Fahrzeuge. Die Unfallkasse stellte die Forderung für einen Ersatzneubau, ansonsten wäre das Gebäude für die Nutzung gesperrt worden. Die Entwurfsplanung übernimmt das Neukircher Planungsbüro Bauplanconcept federführend durch Axel Richter und Oliver Thomas. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber,…

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