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Elefantenfutter statt Brennholz

Dresden. 23,5 Meter hohe Küstentanne des World Trade Centers Dresden wurde dem Zoo gespendet

Am Dienstag, 8. Januar, erhielt der Zoo Dresden den höchsten Dresdner Weihnachtsbaum für seine Elefanten. Zuvor wurde die stattliche Küstentanne, die in den vergangenen Adventswochen den Vorplatz des World Trade Centers Dresden geziert hatte.

"Wir wollten das Holz unserer stolzen Tanne ungern häckseln und verbrennen. Darum haben wir uns dazu entschlossen, den Baum auch diesmal wieder dem Zoo Dresden zu spenden", erläutert Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt.

In den frühen Morgenstunden schlugen die Mitarbeiter der Dresdner Firma Deppner Baumpflege und Höhenarbeiten zunächst die Äste der Tanne ab, anschließend sägten sie den Stamm in Stücke. "In den letzten Jahren waren die Stammstücke auf Wunsch des Zoos immer maximal zwei bis drei Meter lang. Aber aufgrund des neuen Bullen hat der Revierleiter Elefanten sich diesmal auch deutlich längere Baumstücke mit vier bis fünf Metern Länge gewünscht", verrät Jürgen Rees.

Da die Stammstücke nach dem Absägen auf den Boden geworfen werden, setzte Andreas Deppner den Wunsch zumindest mit den unteren beiden Stammstücken in die Tat um. Die Elefantenkühe Drumbo und Mogli, sowie Bulle Tembo freuten sich sichtlich über die Abwechslung auf der Außenanlage und kauten gierig die Tannenzweige, die durch ihren hohen Anteil ätherischer Öle für die Elefanten ein vorzüglicher Genuss sind.

Die dritte Elefantenkuh Sawu ließ sich von dem leckeren Baumschmaus jedoch nicht beeindrucken und blieb ganz einfach im warmen und trockenen Afrikahaus. (pm)

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DSC: Karriereende für Lars Hamann

Dresden. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als ich im Wiederaufbau begriffen war, machte mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Eine Bandverletzung am rechten Sprunggelenk führte zu einem Saisonabbruch. Als ich für die Saison 2019 das Speerwurftraining wieder aufgenommen habe, kam es erneut zu Ellenbogenbeschwerden. Die ärztliche Diagnose ergab, dass die Schäden im Gelenk eine sportliche Laufbahn auf diesem Niveau nicht mehr zulassen", erklärt der 29-Jährige. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen und habe mich mit viel Energie zurückgekämpft – am Ende konnte ich dann doch nicht die erwarteten Zielstellungen erfüllen. Es ist für mich Zeit, neue Ziele zu verfolgen." Lars Hamann wurde in Meißen geboren und machte seine ersten Speerwurf-Versuche beim DSC vor 17 Jahren. Seit 2003 startete er für den Verein. Der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger wurde 2010 Deutscher Juniorenmeister und gewann dreimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Er nahm 2013 und 2015 an den Weltmeisterschaften teil ebenso wie an den Europameisterschaften 2016. 2016 scheiterte er aufgrund der starken innerdeutschen Konkurrenz knapp am Ziel Olympia. 2017 erreichte er mit 86,71 seine persönliche Bestleistung und knackte damit auch die Norm für die Weltmeisterschaften. Damit erzielte er bundesweit jedoch erneut nur die viertbeste Weite und musste zuhause bleiben. „Mit seinem Engagement und den Erfolgen trug er dazu bei, dass sich eine starke Speerwurfgruppe beim DSC gebildet hat. In der Trainingsgruppe unter Leitung von Frau Wünsche und Herrn Krüger trainieren zurzeit 13 Sportler. Dabei ist mit Paul Schlenker in der U18 ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent gereift. Gleiches trifft für die Hammerwerferin Lilly Lützner zu", sagte Abteilungsleiter Gerd Töpfer. Lars Hamann arbeitet als Polizist in Dresden und hat ein Kind. Der Dresdner SC bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Lars Hamann für die zahlreichen gemeinsamen Jahre und die Treue, die Lars Hamann dem Verein entgegengebracht hat. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als…

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