Carola Pönisch

Eislaufzeit im Sportpark Ostra startet

Dresden. Auf Dresdens größter Eislauffläche beginnt ab 17. Oktober wieder die "Eiszeit". Zunächst nur in der Trainingseishalle, ab 19. Oktober ist dann auch die Eisschnelllaufbahn nutzbar.

Die gute Nachricht: Auch wenn die AHA-Coronaregeln auch beim öffentlichen Eislaufen beachtet werden müssen, darf beim Eislaufen selbst auf die Maske verzichtet werden. Außerdem gibt es weitere neue Regeln:

* Eislaufen ist ausschließlich in Zwei-Stunden-Blöcken möglich

* Der Einlass beginnt 30 Minuten vor der Eislaufzeit

Reservierungen und Registrierung zwecks Nachverfolgung sind erforderlich

* Die Besucherzahl wird begrenzt

* 25 Zeitblöcke pro Woche stehen zum Eislaufen zur Verfügung

* Die wöchentlichen Eis-Discos müssen bis auf Weiteres ausfallen

Eislaufzeiten

* samstags 14 bis 16,  17 bis 19 und 20 bis 22 Uhr,

* sonntags 10 bis 12, 13 bis 15 und 16 bis 18 Uhr,

* wochentags 10 bsi 12, 13 bis 15 und 20 bis 22 Uhr

* Eislauf-Mittwoch am 21. und 28. Oktober:  Trainingseishalle 10 bis 12 Uhr,  Eisschnelllaufbahn 10 bis 12 Uhr | 13 bis 15 Uhr | 16 bis 18 Uhr | 20 bis 22 Uhr

Service rund ums Eislaufen

Der Schlittschuhverleih in der EnergieVerbund Arena verfügt über Schlittschuhe in den Größen 26 bis 52. Für kleine Kinder stehen die zweikufigen Bob-Skates und Lauflernpinguine bereit. Hier erhalten auch die eigenen Schlittschuhe einen professionellen Schliff. Neben gut geschliffenen Kufen werden vor allem das Tragen eines Helms sowie feste Handschuhe beim Eislaufen empfohlen. Zur Rundum-Sicherheit stehen Tagesschließfächer in der Trainingseishalle zum Verschluss persönlicher Sachen zur Verfügung. Der Kiosk an der Eisschnelllaufbahn versorgt die Gäste an der Eisschnelllaufbahn mit Heißgetränken und Snacks – von Waffeln über Bratwurst bis hin zum heißen Punsch. 

Neue Eispflegemaschine

Ein weiterer Qualitätsgewinn: Pünktlich vor dem Eissaisonstart konnte die über 30 Jahre alte Eispflegemaschine durch eine nagelneue Zamboni 710 mit starkem und sauberen Euro6-Common-Rail-Diesel ersetzt werden. Damit besitzt Dresden die erste dieser modernen Maschinen in Deutschland. Weltweit sind bisher vier Fahrzeuge unterwegs. „Diese rund 170.000 Euro teure Investition sichert langfristig die qualitätsgerechte Aufbereitung der Eisschnelllaufbahn für alle Eisläuferinnen und Eisläufer sowie für die erfolgreichen Eisschnellläufer des Eislauf-Vereins Dresden“, freut sich der Betriebsleiter des Eigenbetriebs Sportstätten der Landeshauptstadt Dresden, Ralf Gabriel. 

Wettkämpfe und Veranstaltungen in der EnergieVerbund Arena

Unabhängig von den öffentlichen Eislaufzeiten steht auch die EnergieVerbund Arena nicht still. Nach aktuellem Stand werden mindestens 26 Heimspiele der Dresdner Eislöwen allein in der Hauptrunde in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga absolviert. Dazu kommen über 100 geplante Spielansetzungen der Dresdner Eislöwen Juniors, nationale und internationale Wettkämpfe im Short Track, Veranstaltungen im Eiskunstlauf und das Dresdner Eismärchen mit neun Vorstellungen in der Vorweihnachtszeit. Den Regelbetrieb bilden die wochentäglichen Trainings von 7 bis 23 Uhr.

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Hohe Infektionsgefahr

Bautzen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Ostsachsen hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. »Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden«, kritisiert IG BAU-Bezirksvorsitzender Peter Schubert. Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Außerdem seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Saisonbeschäftigte dürften nicht ungeschützter sein als Menschen, die in Büros oder auf Baustellen arbeiteten. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Landwirtschaft im Landkreis Görlitz rund 1.800 Menschen im Landkreis Bautzen sogar 1.900. »Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist«, so Schubert. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz. Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Ostsachsen hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. »Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein…

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