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Eis-Start aufgeschoben, nicht aufgehoben

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Ob in der Waffel oder am Stiel: Eis ist bei den derzeitigen Temperaturen Trumpf. Einige denken bei diesem Stichwort aber an etwas anderes – und auch bei denen glühen die Köpfe. Denn die  Vorbereitung der neuen Eishockey-Saison ist eine heiße Sache. Wie fast in allen Bereichen des  gesellschaftlichen Lebens dominiert das Corona-Virus sämtliche Überlegungen und Pläne. Oder macht die zunichte.

Zum Beispiel den, die DEL2-Spielserie am 2. Oktober beginnen zu lassen. Darauf hatten sich die Vereine, darunter auch die drei sächsischen, geeinigt, nachdem ein – da ist es wieder, das Wort des Jahres – Hygienekonzept erarbeitet wurde, in dem u.a. drin stand, wie viele Zuschauer zugelassen und
platziert werden. Es umfasst gut 80 Seiten, reichte aber den Gesundheitsämtern oder anderen  Behörden in einigen Bundesländern nicht aus, weshalb nicht alle Vereine eine Genehmigung für die Austragung von Spielen erhielten.

Deshalb wurde der Saison-Start auf den 6. November verlegt. Aufgeschoben ist noch nicht aufgehoben. Natürlich denken alle positiv und bereiten sich vor. Immerhin gibt es erstmals seit 2006 einen Aufsteiger in die DEL. Vorausgesetzt, man hat sich beworben, weil man sich wirtschaftlich in der Lage sieht. Die Sachsen haben das noch nicht getan, aber aufgeschoben ist auch hier hoffentlich nicht aufgehoben.

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