gb

Dynamo Dresden hat einen Neuen

Dresden. Die SG Dynamo Dresden hat Markus Kauczinski als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 49-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

Markus Kauczinski hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, uns als erfahrener Trainer in dieser herausfordernden Situation zu helfen. Er kennt die 2. Bundesliga, steckt absolut im Thema und hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass er auch in schwierigen Situationen etwas bewegen kann. Wir werden Markus Kauczinski und sein Trainerteam auf dem Weg eng begleiten und unterstützen, wo wir können. Dazu gehört auch, dass wir den aktuellen Kader in enger Abstimmung mit unserem neuen Cheftrainer im Winter verstärken werden“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

Der bisherige Interimstrainer Heiko Scholz wird künftig als Co-Trainer an der Seite von Dynamos neuem Cheftrainer arbeiten.

„Die intensiven Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins waren in den vergangenen Tagen sehr positiv. So konnte ich mir ein genaues Bild von der Aufgabe machen, die mich bei Dynamo Dresden erwartet. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und bin mir bewusst, dass wir alle in den kommenden Wochen und Monaten eng zusammenrücken und hart arbeiten müssen, um unser Ziel mit dem Klassenerhalt in dieser Saison zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass in Dresden mit diesem besonderen Umfeld und den Fans eine Menge möglich ist“, erklärte Dynamos neuer Cheftrainer Markus Kauczinski.

Markus Kauczinski wurde am 20. Februar 1970 in Gelsenkirchen geboren. Er begann seine Trainerkarriere 1997 im Jugendbereich des FC Schalke 04. Von der Knappenschmiede wechselte er vier Jahre später als 31-Jähriger zum Karlsruher SC, wo er von 2001 bis 2012 insgesamt 13 Jahre im Nachwuchsbereich arbeitete.

Von 2012 bis 2016 war Kauczinski dann mehr als vier Jahre für die Profis des KSC als Cheftrainer verantwortlich. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeichnete Markus Kauczinski 2015 als Trainer des Jahres aus.

Anschließend arbeitete der 49-Jährige beim FC Ingolstadt in der Bundesliga. Zuletzt war Dynamos neuer Cheftrainer von Dezember 2017 bis April 2019 für 16 Monate beim FC St. Pauli in der 2. Bundesliga tätig. (pm)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Friedrichstadt hat eine neue "Grüne Raumkante"

Dresden. Die Schäferstraße mitten in Friedrichstadt ist in diesem Frühjahr ein Stück weit attraktiver geworden. Die verwilderten Brachflächen zwischen Adler- und Institutsgasse sind einer sogenannten "Grünen Raumkante" gewichen. Auf dem 310 Meter langen Abschnitt wurden in den vergangenen Monaten eine Allee aus 65 Tulpenbäumen gepflanzt, es gibt nahe der Haltestelle Koreanischer Platz zwei kleine Hochbeete mit blühenden Pflanzen und zwei Bänke. Die Grüne Raumkante sieht nicht nur gut aus, "sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und mildert den Lärm ab", sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Schäferstraße beidseits  mit gründerzeitlichen Mietshäusern bebaut. Während stadteinwärts rechtsseitig in den 1970er Jahren Plattenbauten entstanden, blieb die linke Seite der Einfallstraße ins Stadtzentrum viele Jahre im ruinösen Zustand. Erst Ende der 1980er Jahre wurde die verfallenen Gebäude an der Nordseite zwischen Weißeritzstraße und Institutsgasse gesprengt, um Platz zu schaffen für Neubauten - die aber nie gebaut wurden. Stattdessen entstanden Wildnis und Autohandel auf der Grünen Wiese. Sanierungsgebiet Friedrichstadt  Seit 2004 gehört die historische Friedrichstadt zu den Dresdner Sanierungsgebieten. Bis 2022 werden rund neun Millionen Euro ins Gebiet fließen. Neu gestaltet und deutlich aufgewertet wurden bereits der Hohenthalplatz, der Koreanische Platz (Haltestelle und ehemaliger domäne-Parkplatz), an der Roßthaler Straße entstand ein Freizeitpark mit Skateranlage und auf der Berliner Straße der schicke Spielplatz "Notruf Zentrale 112". In wenigen Tagen werden der Stadtgarten am Alterthafen und ein Grünzug an den Menageriegärten eingeweiht. Die Zahl der Friedrichstadt-Bewohner nahm seit 2003 um 70 Prozent zu, es entstanden außerdem 600 neue Wohnungen.Die Schäferstraße mitten in Friedrichstadt ist in diesem Frühjahr ein Stück weit attraktiver geworden. Die verwilderten Brachflächen zwischen Adler- und Institutsgasse sind einer sogenannten "Grünen Raumkante" gewichen. Auf dem 310 Meter langen…

weiterlesen