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Dresdner SC: Mittelblockerin bleibt

Dresden. Camilla Weitzel: „Dresden ist in den letzten Jahren zu meiner neuen Heimat geworden“

Dem Dresdner SC ist es gelungen, das deutschlandweit größte Talent auf ihrer Position drei weitere Jahre an den Verein zu binden, denn die Mittelblockerin Camilla Weitzel unterschreibt einen drei Jahresvertrag.

Im Jahr 2013 verließ die 18 Jahre junge Spielerin ihre Heimat Landau in Rheinland-Pfalz, um nach Dresden zu kommen. Beim VC Olympia Dresden gehörte sie zu den absoluten Leistungsträgerinnen des jungen Teams, bekam neben Rica Maase 2016 ein Doppelspielrecht für die 1. und 2. Volleyballbundesliga. Auch mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft ist sie erfolgreich seit Jahren unterwegs und doch dachte sie noch letzten Sommer ans Aufhören. Seit November 2017 als sich Ivana Mrdak am Finger verletzte, zählt Camilla offiziell komplett zum Aufgebot des Erstliga-Teams und ist aus diesem nicht mehr wegzudenken.

Ans Aufhören denkt DSC Schützling Camilla Weitzel schon lange nicht mehr. Sie will weiter hart an ihrer Volleyball-Karriere arbeiten und das die nächsten Jahre bei und mit dem DSC. „Dresden ist in den letzten Jahren zu meiner neuen Heimat geworden. Ich freue mich, dass ich die Chance bekomme, für einen Top Verein, wie den DSC, zu spielen und mich weiterentwickeln zu können", sagt sie voller Vorfreude auf die kommende Saison.

Cheftrainer Alexander Waibl schwärmt regelrecht von der 1,95 Meter großen Spielerin. „Es ist eine große Freude mit Cami zu arbeiten. Sie ist hochveranlagt, klug, äußerst fleißig und darüber hinaus ein liebenswerter Mensch, mehr kann man sich als Trainer nicht wünschen." Doch Camilla muss sich in der kommenden Saison nicht nur auf dem Spielfeld beweisen, sondern auch auf der Schulbank, denn ihr Abitur steht an. Alexander Waibl sieht dem Thema positiv entgegen. „Das kommende Abiturjahr wird sicherlich eine besondere Herausforderung werden, aber das werden wir meistern!"

Aktuell erholt sich Camilla mit ihrer Familie an der Nordsee, bevor sie Anfang August mit der U19-Nationalmannschaft in die Vorbereitung für die Europameisterschaft, welche vom 1. bis 9. September 2018 in Albanien stattfindet, einsteigt. (pm) 

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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