Grit Büttner

Dresdner Eislöwen: Sonderzugfluch besiegt

Emotionen pur erlebten die Dresdner Eislöwen und ihre Anhänger beim vorletzten Spiel des Jahres 2013 in Bad Nauheim. Bei den Roten Teufeln feierten die Blau-Weißen vor 4.445 Zuschauern, darunter allein 600 Eislöwen-Fans, einen 3:1-Auswärtssieg.

"Ich bin im fünften Jahr in Dresden als Trainer tätig und es ist einfach Wahnsinn, was unsere Fans immer wieder auf die Beine stellen. Auf die Tradition des Sonderzugs können wir stolz sein, denn es schaffen nicht viele Clubs in Deutschland", sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch, dessen Team einen guten Start in die Partie erwischte.

Noch nicht mal zwei Minuten waren gespielt, da durften die Dresdner Anhänger das erste Mal jubeln: Bruce Becker nutzte die Vorarbeit von Carsten Gosdeck und André Mücke zum 0:1. Auch infolge befanden sich die Gäste weiter im Vorwärtsgang. Gosdeck und David Hájek versuchten sich mit einem straffen Schuss von der blauen Linie, scheiterten allerdings wie Sami Kaartinen. Auf der Gegenseite war aber auch Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk gefragt und bei Schussmöglichkeiten der Bad Nauheimer, die gerade in Unterzahl einen guten Job machten, zur Stelle. Acht Sekunden vor der Pausensirene nutzte Kyle Helms im Powerplay allerdings seine Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich.

Zwar kamen die Roten Teufel energischer aus der Kabine als noch im ersten Drittel, doch die Eislöwen präsentierten sich erneut einen Tick cleverer. Sami Kaartinen verpasste noch, doch Top-Scorer Tomi Pöllänen war zur Stelle und erzielte die erneute Dresdner Führung (24.). Während Nastiuk zwei Bad Nauheimer Großchancen entschärfte, scheiterten Gosdeck, der wieder genesene Arturs Kruminsch und Marius Garten für die Gäste. 37. Minuten waren gespielt, als Petr Macholda mit einem zentral platzierten Schuss das 1:3 markierte. Eine Vorentscheidung war in dieser Partie jedoch noch lange nicht gefallen.

"Wir haben 40 Minuten gutes Eishockey gezeigt, sehr druckvoll gespielt und uns viele Chancen erarbeitet. Uns war aber klar, dass Bad Nauheim gerade nach dem Trainerwechsel sicher noch einmal zurückkommen wird. Genau das ist im letzten Drittel passiert", sagte Eislöwen-Trainer Popiesch, der im Schlussdrittel mehrere Male tief durchatmen musste. Dresden versuchte zwar schon in der neutralen Zone zu klären und sich somit früh gegen die Bad Nauheimer Angriffe zu wehren, doch die Roten Teufel machten noch einmal gewaltig Druck, prüften Keeper Nastiuk. Obwohl Marius Garten noch einen Penalty nach verschobenem Tor vergab, konnten die Dresdner Eislöwen nach drei sieglosen Spielen wieder einen Dreier bejubeln. "Wir haben mit Moral, einem Quäntchen Glück und Kevin Nastiuk im Tor den Sieg über die Zeit gerettet", so Popiesch.

Die Mannschaft und die Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen möchten an dieser Stelle allen Organisatoren und Unterstützern des AXA-Sonderzuges 2013 sowie den Eishockey Cracks Bad Nauheim danken. "Die Stimmung im Zug und im Stadion war unglaublich. Wir sind sehr stolz auf diesen Event und sagen DANKE an alle Beteiligten", sagt Eislöwen-Geschäftsführerin Veronika Petzold.

Das letzte Spiel des Jahres führt die Dresdner Eislöwen am Montag, 30. Dezember, zum EVL Landshut Eishockey. Das Spiel im Stadion am Gutenbergweg beginnt um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Markus Schütz (Bad Aibling).

Informationen gibt es wie immer über den Liveticker sowie den Facebook-Auftritt der Dresdner Eislöwen.

Foto: Büttner

www.eisloewen.com  

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Tobias Hammer sichert sich Titel

Dresden. Der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e.V. (WSV) hat bei den Deutschen Einer-Meisterschaften der Junioren-Klasse (AK 17/18) am Wochenende (8./9. August) auf der Regattabahn Duisburg beachtliche Resultate eingefahren. Insgesamt waren 170 Sportler, darunter sieben Athleten vom WSV, am Start. Rund 100.000 Zuschauer verfolgten die Meisterschaften über einen Live-Stream. Bei der unter strengen Corona-Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenen Wettbewerbe holte sich der WSV-Athlet Tobias Hammer (mK1) über 500 Meter den Sieg. Ben Lehmann (mK1) belegte über 200 Meter den dritten Platz. Tobias Hammer, Deutscher Meister im Einer über 500 Meter: "Ich wusste um die Stärke meiner Konkurrenz gerade beim Start. Ich konnte gut mithalten, habe dann alles gegeben. Dass ich am Ende vorn war, kann ich noch immer nicht ganz glauben. Ich bin erleichtert, freue mich über die Leistung. Ich möchte mich bei meinem Verein, bei Jonas Dräger, der mich vor Ort begleitet hat, und auch bei Tom Liebscher bedanken.“ Heike Gußer, Sektionsleiterin Kanu beim WSV: „Wir sind stark aus der Zeit der Corona-Krise gekommen. Unser Glückwunsch gilt allen Vertretern/innen. Bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend im Einer und Zweier in Mannheim möchten wir vom 14. bis 16. August unsere diesjährige Medaillenbilanz bei Meisterschaften weiter verbessern.“ Tobias Hammer, Estella Damm und Albert Fritzsche dürfen sich über die Nominierung für die Junioren-Nationalmannschaft bei der Olympic Hopes Regatta im ungarischen Szeged, die vom 18. bis 20. September ausgetragen wird, freuen. Anschließend steht eine weitere internationale Regatta im slowakischen Bratislava auf dem Programm. Auch Ben Lehmann kann noch auf eine Nominierung für diese Regatta hoffen. Die nominierten Sportler sind direkt zum Trainingslager der Bundesauswahl nach Kienbaum gereist. (pm/WSV "Am Blauen Wunder" e. V.)Der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e.V. (WSV) hat bei den Deutschen Einer-Meisterschaften der Junioren-Klasse (AK 17/18) am Wochenende (8./9. August) auf…

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Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

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