Thomas Schmidt

Dresdens Mega-Biergarten in Seidnitz

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Das schon fast in Vergessenheit geratene befreiende Lebensgefühl kehrt nicht nur ins gesellschaftliche Leben, sondern auch in den Sport hierzulande zurück. Sinkende Inzidenz-Zahlen auf der einen und  steigende Aktivitäten auf der anderen Seite – leider gestaltet sich das Ganze nicht proportional, weil behördliche Hürden zu hoch sind und bürokratische Mühlen zu langsam mahlen. Die Zeit wird es schon
richten?

Ja, aber jeder eingeschränkte Tag ist ein verlorener Tag! Zum Beispiel auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz. In einem Hygienekonzept für den zweiten Saison-Renntag am Sonnabend wurde auf das riesige Areal eingegangen und bei einer begrenzten Besucherzahl ein freier Raum von neun  Quadratmetern pro Person garantiert.

Zudem sollte eine Teststraße mit 20 Stationen aufgebaut werden, in der sich Hunderte von Pferdesportfreunden vorm Zutritt auf Dresdens größtes Flächendenkmal kostenlos ihr Negativ-Attest hätten besorgen können. Vom Gesundheitsamt abgelehnt!

Immerhin: Genehmigt wurde die Öffnung der Außengastronomie – wie seit einer Woche überall in der Stadt – auch auf der Rennbahn. Die wird damit zu Dresdens größtem Biergarten. Den darf man  besuchen (Anmeldung über www.matteoevents.de).

Apropos Aufgalopp: Den haben ebenfalls die Dresden Monarchs hinter sich. Auch das Testspiel gegen Straubing fand ohne Fans statt. Die erste Heimpartie in der German Football League gibt‘s dann gegen Köln am 12. Juni. Tags darauf sind erneut die Galopper in Seidnitz unterwegs. Beides dann hoffentlich vor Zuschauern.

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