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Diese 1.000 bereitet Kopfschmerzen

Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Corona und kein Ende! Auch im Dresdner Sport schlagen die neuesten Einschränkungen hohe Wellen. Das 1:0 der Dynamos gegen Magdeburg erlebten nur 999 Fans im Rudolf-Harbig-Stadion, mehr als 9.000 Ticket-Käufer mussten draußen bleiben.

Die 1.000er Grenze für Großveranstaltungen ist auch für die Eislöwen ein Problem. In der Vorbereitung – im Oktober stehen noch drei Testspiele an – noch nicht, da dürfte die neue festgelegte Maximalmarke ohnehin kaum erreicht werden. Aber für die DEL2-Saison gab es ein Gesundheitskonzept, in dem 1.800 Fans genehmigt waren, was aktuell hinfällig ist. In der vorigen Spielserie wurde allein beim Dauerkarten-Verkauf die 1.000 geknackt – gibt es zum Auftakt am 8. November gegen Weißwasser gar keine Tages-Tickets im freien Verkauf?

Die Frage stellt sich bei den DSC-Schmetterlingen ebenfalls wegen der Dauerkarten so ähnlich, weshalb der Vorverkauf fürs erste Heimspiel gegen Münster am 24. Oktober noch nicht begonnen hat.

Anders beim HC Elbflorenz, der zu seiner Heim-Premiere in der 2. Handball-Bundesliga am 21. Oktober den sächsischen Rivalen EHV Aue empfängt. Bereits 800 Eintrittskarten wurden abgesetzt, noch gibt es ein paar. In ihrem Hygienekonzept haben sich die Tiger auf maximal 956 Besucher festgelegt. Die neue 1.000er Grenze bedeutet für sie also kein Problem. Wenn die nicht noch nach unten geschraubt wird – man weiß dieser Tage ja nie, was noch kommt...

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