Carola Pönisch

Betreten verboten: Künstliche Ruine nicht mehr sicher

Dresden. Die künstliche Ruine im Weinberg Pillnitz, auch bekannt als gotische Ruine, wird auf unbestimmte Zeit nicht mehr betretbar sein.

Eine Ruine zu betreten kann gefährlich sein. Eine künstlich geschaffene, als Ausflugsziel dienende Ruine kann aber auch viele Gefahren bergen.

Bestes Beispiel: Die historische künstliche Ruine im Weinberg über Pillnitz. Dem Bauwerk musste in einer kürzlich stattgefundenen Überprüfung ein in großen Teilen äußerst schlechter baulicher Zustand attestiert werden. Der Verbund der gemauerten Tür- und Fensterstürze ist durch jahrelangen Feuchtigkeits- und Frosteinwirkung nicht mehr gegeben. "Damit besteht keine Verkehrssicherheit mehr", heißt es aus dem Staatsbetrieb SIB. "Die Ruine wird in Kürze und auf unbestimmte Zeit mit einem Bauzaun gesichert und sollte ab sofort nicht mehr betreten werden!"

Sofern die Witterung es zulässt, sollen noch in diesem Jahr wesentliche Sicherungsmaßnahmen als Sofortmaßnahmen unter Federführung der SIB Niederlassung Dresden 1 durchgeführt werden.

Historische Ruine

Die Ruine, die sich vor allem bei Pillnitzern größter Beliebtheit erfreut, wurde um 1785 als Teil der Landschaftsgestaltung um das Schloss Pillnitz und „Sommerfrische“ der Kurfürsten und Könige errichtet. Sie befindet sich auf einer Anhöhe über dem Friedrichsgrund nördlich des Dresdner Stadtteils Pillnitz. Sie wurde im Stil der Neogotik an Stelle einer vormals in diesem Bereich befindlichen, mittelalterlichen Wehranlage erbaut. Ihr Sinnbild der Vergänglichkeit alles Geschaffenen gilt als eine bewusste und gelungene Ergänzung zum etwa 500 Meter südlich gelegenen barocken Schloss und Park Pillnitz. Der Bau erfolgte streng nach den Vorgaben des Gartentheoretikers Christian Cay Lorenz Hirschfeld.

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Geschichte wiederholt sich

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