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Ausgezeichnet mit dem Stern

Dresden. Sachsen hat viele tolle Pflegekräfte in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen sowie in der Häuslichen Pflege. 22 von ihnen sind auf der 3. Dresdner Pflegemesse jetzt als "Super-Pfleger" geehrt worden.

"Es ist teilweise schon erschütternd, wie wenig unter den Angehörigen bekannt ist, was zu ihrer Entlastung möglich ist. Dafür haben wir unser Informationsportal www.pflegenetz.sachsen.de geschaffen", sagte Sozialministerin Barbara Klepsch zur Eröffnung der 3. Dresdner Pflegemesse am 1. September.

Auch dafür, das sei an dieser Stelle ergänzt, initiierten der WochenKurier Lokalverlag und der Oberlausitzer Messeveranstalter OVWA 2016 eine Messe rund um das Thema Pflege, die am Wochenende (1./2. September) zum 3. Mal stattfand. Ein neuer Höhepunkt in diesem Jahr war die Verleihung der Pflegesterne für besagte Super-Pfleger, die von Lesern aus allen Teilen Sachsens für diese Auszeichnung vorgeschlagen worden waren.

"Aus Initiator- und Veranstaltersicht war die Messe ein toller Erfolg. Schon Samstagvormittag kamen viele Besucher. Eine Messe mit diesem Schwerpunkt in der Landeshauptstadt ist in Anbetracht der Brisanz der Thematik mehr als sinnvoll", so das Fazit von Verlagsleiterin Sina Häse. "Viele Besucher nutzten die Messe gezielt, um spezielle Informationen und Angebote einzuholen", ergänzt Sascha Wende, Marketingleiter WochenKurier Lokalverlag. "Die Aussteller freuten sich über das Interesse der Besucher, konnten gute Geschäftsabschlüsse und Gespräche für sich verbuchen", freut sich Hagen Alex, Geschäftsführer der Oberlausitzer Veranstaltungs- und Werbeagentur (OVWA). "Ein guter Grund, die Messe fortzuführen." Erste Firmen hätten ihre Teilnahme für 2019 bereits zugesagt.

Zuvor werden wir sicher wieder fragen "Wer ist für Sie ein Super-Pfleger und wer soll dafür einen Pflegestern erhalten"?

Mehr über Pflegemesse & Pflegesterne

Kurzporträts über alle Pflegestern-Gewinner gibt's >>HIER<<

Was Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch zur 3. Pflegemesse sagte, sehen Sie auf unserer Facebook-Seite >>HIER<<

Am 1. September fand auf der Pflegemesse Dresden eine Podiumsdiskussion statt, die sich mit der Frage befasste "Ist Pflege überhaupt noch leistbar?". Ministerialdirigent Michael Bockting (Sächsisches Sozialministerium), Uwe Martin Fichtmüller (ASB-Landesgeschäftsführer) und andere Teilnehmer haben unter anderem über notwendige Änderungen im Pflegebereich, Fachkräftemangel und Entlohnung diskutiert.

Zum Video der Podiumsdiskussion geht's >>HIER<<

Fotos: Pönisch/Büttner/Schramm

 

 

 

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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