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Aufstiegsfieber nicht nur bei Dynamo

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

 Dresden im Aufstiegsfieber! Die Dynamos haben es in den nächsten Wochen selbst in der Hand, nach nur einem Jahr Abstinenz ins deutsche Fußball-Unterhaus zurückzukehren. Doch auch anderswo in dieser Stadt will man höher hinaus. Nicht sofort, aber auch nicht erst in ferner Zukunft.

Was sich da beim HC Elbflorenz entwickelt hat, ist mehr als beeindruckend. Die Dresdner Handballer sind schon jetzt punktuell zu erstliga-reifen Leistungen fähig. Das 35:22 im Sachsenderby gegen Aue war mehr als eine Revanche für das 21:29-Debakel vor ein paar Wochen. Es hat gezeigt, was in dieser 2. Bundesliga möglich ist. Der Blick auf die schon jetzt feststehenden Neuzugänge, die im Sommer nach Dresden wechseln, und der beachtliche Platz fünf machen Vorfreude auf die neue Saison.

Schon jetzt zum Abhaken ist die aktuelle für die Eislöwen in der DEL2. Die Playoffs sind nicht nur mit Blick auf die Tabelle weit weg, auch die Auftritte auf dem Eis in den letzten Wochen stimmen nicht optimistisch. Zum Glück gibt es in diesem Jahr keinen Absteiger, ansonsten müsste man in den Play-downs um die Dresdner bangen. Ideal aus finanzieller Sicht wäre Platz neun oder zehn, da wäre die Saison nach der Hauptrunde beendet und es würden keine weiteren Auflauf- und Punktprämien fällig. Neues Jahr, neues Glück – im schnelllebigen Eishockey-Geschäft kann es auch für die Eislöwen 2021/22 heißen: Dresden im Aufstiegsfieber.

Podcast

Im aktuellen Podcast »Schmidtis Overtime«: Exklusiv-Interview mit Elbflorenz-Trainer Göde.

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