Carola Pönisch

Apfelfest am Fasanenschlösschen

Dresden. Der Kulturverein Muse im Fasanengarten e.V. lädt am 14. Oktober von 14 bis 18 Uhr zum Apfelfest an die Hofküche beim Fasanenschlösschen Moritzburg ein.

Apfelwein, Apfelkuchen, Apfelpunsch, frisches Brot mit Apfelbutter und sortenreine Apfelsäfte - am Sonntag dreht sich am Fasanenschlösschen alles um die runde leckere Frucht.

Die Sächsische Spirituosenmanufaktur bietet hochprozentige Obstbrände und feine Liköre aus heimischen Wild-und Gartenfrüchten an. Am Grill warten herbstliche Spezialitäten wie Apfel-Zwiebel- und Kürbis-Ingwer-Bratwürste auf hungrige Gäste. "Gedichte hinter der Hecke" laden, vielleicht mit einem Glas Cidre in der Hand, zum besinnlichen Lesen und Lustwandeln auf der Streuobstwiese hinter der Hofküche ein.

Passend zum goldenen Jahreszeit werden Jagdhörner ihre feierlichen Klänge über den Fasanengarten erschallen lassen. Die Kirchgemeinde Röhrsdorf bei Meißen stellt wieder ihren Jahreskalender mit Abbildungen alter Obstsorten aus dem Elbland vor - ein Projekt zur Rettung der historischen Kirchenbibliothek. Außerdem werden Kunstwerke auf Papier  und Leinwand sowie Fotos vom Fasanengarten präsentiert und verkauft

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

weiterlesen