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Aktuell: Von der Straße auf die Schiene

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Egal, wen Sie am vergangenen Wochenende gewählt haben: Klima und Umweltschutz standen bei jeder Partei mehr oder weniger groß im Programm. Auch die hiesigen – und nicht nur diese – Sportvereine haben das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda. Vielleicht nicht alle so vordergründig wie Fußball- Bundesligist FSV Mainz 05, der damit wirbt, klimaneutral zu sein – was allein wegen des Einsatzes von Flutlicht und Rasenheizung keine einfache Sache ist, wenn die nicht nachweislich mit  erneuerbaren Energien betrieben werden.

Doch es geht auch eine Nummer kleiner. Zum Beispiel bei der An- und Abreise der Fans. So haben die Dynamos schon seit Jahren eine Kooperation mit den Dresdner Verkehrsbetrieben, in denen das Stadion-Ticket gleichzeitig als Straßenbahn- und Bus-Fahrkarte gilt. Dass die Schwarz-Gelben das nicht nur aus grünen Gründen tun, sondern so auch das Parkplatz-Problem gelöst haben, sei nur am Rande erwähnt.

Ebenfalls umweltfreundlich sind die Einsätze von Sonderzügen zu Auswärtsspielen, wie sie die Eislöwen vor der Corona-Pandemie jahrelang organisierten. In der Hoffnung, dass die Fans nun wieder dauerhaft zu den Kufen-Cracks strömen, wird es sicher ein Comeback der Züge bei einigen Auswärts- Highlights geben. Von der Straße auf die Schiene – dieser etwas in die Jahre gekommene Slogan ist schließlich in den Zeiten des Klimawandels aktueller denn je.

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