Carola Pönisch

460 Sterne für Kirchenhimmel in Maxen

Dresden. Ab Samstag (16. Juni) kann sich jeder für zehn Euro einen goldenen Stern leisten. »Aufgehen« soll dieser dann am Gewölbe im Chorraum der Maxener Kirche.

Mit der ungewöhnlichen Aktion will die Kirchgemeinde in Maxen zum einen die bei der Sanierung in den 1960er Jahren übermalte Gewölbedecke wieder in einstiger Pracht entstehen lassen und zum anderen die Finanzierung dieser Verschönerung sichern. Denn neben der Sanierung der Türen, Fenster und Bänke, die dieses Jahr im zweiten Bauabschnitt ansteht, soll auch der Chorraum einen neuen Farbanstrich erhalten. Warum also bei der Gelegenheit nicht die Sterne wieder an den Himmel hängen?

Dass es 460 statt der früheren 400 Sterne werden hat mit dem Altar der Kirche zu tun: Er ist genau 460 Jahre alt (1558 bei dem bedeutenden Renaissance-Bildhauer Hans Walther II in Auftrag gegeben) und damit der älteste protestantische Sandsteinaltar in Sachsen. Seine letzte Verschönerungskur erhielt er 1914, die nächste Überarbeitung erfährt er in einem dritten Bauabschnitt.

Da die Maxener Kirchenkasse nach dem jetzigen zweiten Bauabschnitt leer sein wird, freut sich die Kirchgemeinde über weitere Spenden. Der erste Bauabschnitt mit Trockenlegung, Stabilisierung des Dachstuhls und Sanierung des Kirchenschiffes erfolgte 2016.

Spenden: KD-Bank-LKG Sachsen, IBAN DE 333 506 0190 1617 2090 19, Verwendungszweck: RT 2635 Kirchensanierung Maxen

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Testspiel-Wochenende in Großbritannien beendet

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